Gerlach stärkt die häusliche Pflege in denRegionen – BayernsGesundheits- und Pflegeministerin: Vier Projekte in Unterfranken, Oberpfalz undOberbayern mit 1,3 Millionen Euro unterstützt

19.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

Bayerns Gesundheits-und Pflegeministerin Judith Gerlach baut die häuslichePflege im Freistaat weiter aus. Gerlach betonte am Sonntag anlässlich derBewilligung mehrerer Förderanträge: „Moderne, passgenaue Strukturen undKonzepte zu fördern, ist mir ein Herzensanliegen. Denn die Menschen imFreistaat sollten die Chance haben, so lange wie möglich in der eigenen Wohnungalt werden zu können. Deshalb investieren wir kontinuierlich über unserProgramm ‚Gute Pflege in Bayern‘ in Pflegeprojekte, die neueUnterstützungsangebote und Infrastruktur schaffen, die genau das ermöglichen:zu Hause gepflegt zu werden, selbstbestimmt leben, auch wenn Unterstützungsbedarfansteht.“

Gerlach fügte hinzu: „Aktuell fördern wirvier neue Projekte mit insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Im unterfränkischen LandkreisBad Kissingen unterstützen wir die Einrichtung von GutePflege-Lotsen mit 500.000 Euro.Diese Lotsen bauen aufsuchende Beratungsangebote und pflegepräventive Angeboteim Raum der Brückenauer Rhönallianz auf. Außerdem vernetzen sie bestehendeAngebote besser miteinander und unterstützen beim Aufbau und der Koordinationehrenamtlicher Netzwerke.“

Gerlach ergänzte: „Weitere gut 500.000 Eurosind für ein Projekt in Neumarkt in der Oberpfalz vorgesehen. Hier wird eineFachkraft ‚Pflege & Gesundheit‘ in den Besonderen Wohnformen derLebenshilfe Neumarkt etabliert. Diese soll die Gesundheit der dort lebendenKlienten fördern und damit Krankheiten und Pflegebedürftigkeit vermeiden.“

Hinzu kommen ein Projekt in München (etwa280.000 Euro) und ein Projekt in Rosenheim (rund 84.000 Euro).

Gerlach erklärte: „Die geförderten Vorhabensind sehr wichtig für die Menschen vor Ort. Sie schaffen Pflegestrukturen für heuteund morgen, die sich passgenau am regionalen Bedarf orientieren. Ich freuemich, dass sich so viele Kommunen auf den Weg machen und die pflegerischeVersorgung aktiv gestalten.“

Die Ministerinerläuterte: „Wohnortnahe Lösungen sind für die Zukunft besonders wichtig. Dennrund 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden schon jetzt zu Hause betreut undversorgt. Deshalb sind Haushaltsmittel in Höhe von rund 24 Millionen Euroveranschlagt.“

Gerlach fügtehinzu: „Mit dem Geld wollen wir die Kommunen dabei unterstützen, denBürgerinnen und Bürgern eine pflegerische Versorgung im vertrauten Umfelddauerhaft zu ermöglichen und passgenaue Angebote für die individuelle Situationvor Ort zu entwickeln. Die Betroffenen sollen ihre Eigenständigkeit bewahrenund weiterhin am sozialen Leben teilnehmen können.“



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