Bregenz (VLK) – Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren in Vorarlberg 412.809 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Das sind um 553 bzw. 0,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, informiert die Landesstelle für Statistik in ihrem aktuellen Bericht.
Die Bevölkerungsentwicklung wird neben der Geburtenbilanz (Saldo aus Geburten minus Sterbefälle) durch die Wanderungsbilanz (Saldo aus Zuzügen minus Wegzüge) beeinflusst. In den vergangenen zwölf Monaten ist das Bevölkerungswachstum auf eine vorläufige positive Geburtenbilanz mit einem Plus von 147 Personen und die errechnete Wanderungsbilanz mit einem Plus von 406 Personen zurückzuführen. Der Geburtenüberschuss trägt zu 27 Prozent, die Wanderungsbilanz mit 73 Prozent zur steigenden Bevölkerungsentwicklung bei.
In Hinblick auf die Zunahme verbucht das Rheintal das größte Wachstum, wo 651 Personen mehr gemeldet wurden. Zusätzliche +70 (+0,2 Prozent) BürgerInnen haben sich im Bregenzerwald angesiedelt. Am stärksten zurückgegangen ist die Bevölkerung im Montafon (-154; -0,9 Prozent).
In Vorarlberg leben 86.952 AusländerInnen aus über 157 unterschiedlichen Nationen. Ihr Anteil an der Wohnbevölkerung liegt bei 21,1 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr um nicht einmal einen Zehntelprozentpunkt gestiegen. Die größte ausländische Bevölkerungsgruppe bilden 20.969 deutsche Staatsangehörige. Die zweitgrößte Gruppe sind 12.531 Personen mit türkischem Pass.
Stetige Bevölkerungszunahme
Die Landesbevölkerung hat sich in den vergangenen zehn Jahren um 25.175 MitbürgerInnen (+6,5 Prozent) erhöht. Deutlich stärkere Wachstumsraten und absolute Zuwächse von über 1.000 Hauptwohnsitzen finden sich in Feldkirch (+3.804 Personen, +11,6 Prozent), Dornbirn (+3.795 Personen, +7,8 Prozent), Lustenau (+2.182 Personen, +9,7 Prozent), Hohenems (+1.644 Personen, +10,2 Prozent) und Götzis (+1.059 Personen, +9,4 Prozent). Die größten Rückgänge in zehn Jahren weisen Bregenz (-316), Sonntag (-99) und Kennelbach (-61) auf.
https://presse.vorarlberg.at/land/public/Bev-lkerungszahl-Vorarlbergs-nimmt-weiterhin-leicht-zu