MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute in München den Bayerischen Energiepreis 2026 verliehen. Ausgezeichnet wurden neun Projekte in sechs Kategorien. Aiwanger: „Mit dem Energiepreis machen wir sichtbar, was für das Gelingen der Energiewende entscheidend ist: mutige Ideen, technologische Spitzenleistungen und praxistaugliche Lösungen. Die Auszeichnung schafft Aufmerksamkeit für Projekte, die Energie effizienter nutzen, Erneuerbare Energien intelligenter integrieren und neue Wege für eine nachhaltige Versorgung aufzeigen.“
Die Preisträger sind:
Kategorie 1: Energieeffizienz in industriellen Prozessen und Produktion
Projekt „Energieautarkes Produktions- und Nahwärmekonzept auf Basis von Holzgas“
Preisträger: Eirenschmalz Maschinenbaumechanik & Metallbau GmbH (Schwabsoien), eta Energieberatung GmbH (Pfaffenhofen a.d. Ilm)
Projekt „Energieeffizienz am Standort Poing“
Preisträger: Canon Production Printing Germany GmbH & Co. KG (Poing)
Kategorie 2: Innovative Energieinfrastrukturprojekte
Projekt „Vision 2025+ Vehicle-to-Grid“
Preisträger: BMW AG (München), E.ON Energie Deutschland GmbH (München)
Projekt „Bidirektionales Lademanagement – BDL (Next)“
Preisträger: BMW AG (München), Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE; München), Bayernwerk Netz GmbH (Regensburg), Universität Passau (Passau)
Kategorie 3: Gebäude als Energiesystem/ Liegenschaftskonzept
Projekt „einfach.anders.machen. RESI, das Netto-Null-Bürogebäude ohne Heizung und Kühlung in Bamberg“
Preisträger: Alpha IC GmbH (Bamberg), Hölzlein-Ingenieure GmbH (Bamberg)
Projekt „Luft-Eisspeicher Bögl“
Preisträger: Bögl Wind AG (Sengenthal)
Kategorie 4: Kommunale Energiekonzepte
Projekt „Bürgersolarpark Speichersdorf“
Preisträger: Gemeinde Speichersdorf, INKAS+SOLAR GmbH & Co KG (Speichersdorf), Raiffeisenbank am Kulm eG (Speichersdorf)
Kategorie 5: Digitalisierung im Energiebereich
Projekt „Kurzfristige Einspeiseprognosen mit der Hardware und KI von Nuno Labs auf den Solarparks der Lechwerke“
Preisträger: Nuno GmbH (München), Lechwerke AG (Augsburg)
Kategorie 6: Energieforschung
Projekt „H2Direkt. 100 Prozent Wasserstoff in einem bestehendem Gasverteilnetz“
Preisträger: Thüga AG (München), Energie Südbayern GmbH (München), Energienetze Bayern GmbH & Co. KG (München)
Aiwanger: „Die hohe Anzahl der Bewerbungen zeigt, wie viel Innovationskraft und Engagement für den Einsatz Erneuerbarer Energien in unserem Land steckt. Die Energiewende wird nicht durch eine einzelne Technologie gewonnen, sondern durch viele innovative Lösungen aus Forschung, Wirtschaft und Kommunen. Die Preisträger sind Vorbilder, Ideengeber und Wegbereiter für eine klimafreundliche und zukunftssichere Energieversorgung in Bayern. Darauf können Sie zurecht stolz sein und das wurde heute entsprechend gewürdigt!“
Das Bayerische Wirtschaftsministerium verleiht den Bayerischen Energiepreis seit 1999 alle zwei Jahre und würdigt damit herausragende Leistungen rund um Energieeinsparung und erneuerbare Energien. Insgesamt sind 200 Bewerbungen von Unternehmen, Kommunen, Planungsbüros und Institutionen mit Sitz oder Projektstandort in Bayern eingegangen. Von einer Fachjury wurden in Abstimmung mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium neun Projekte ausgewählt. Die Preisträger erhalten eine Trophäe aus 100% recyceltem Acrylglas und nachhaltigem, heimischem Buchenholz und eine Urkunde. Zudem dürfen sie sich als Gewinner des „Bayerischen Energiepreis 2026“ bezeichnen.
Mehr Informationen über die Gewinner finden Sie auf der Webseite „Bayerischer Energiepreis„.
Ansprechpartnerin:
Tanja Gabler
Stv. Pressesprecherin
Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers
https://www.bayern.de/bayerischer-energiepreis-2026-verliehen