Aus Pionierschulen wird eine Community – Erste PIZ-Schulen geben ihre Erfahrungen künftig bayernweit weiter

1.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

Die ersten 50 Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien (PIZ) haben ihre dreijährige Entwicklungsphase erfolgreich abgeschlossen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen ziehen Schulen aller drei PIZ-Kohorten Bilanz, präsentieren ihre erreichten Entwicklungsziele und stärken die Vernetzung innerhalb der stetig wachsenden PIZ-Community.

Kultusministerin Anna Stolz: „Die Profilschulen für Informatik und Zukunftstechnologien zeigen eindrucksvoll: Zukunft entsteht dort, wo Menschen neue Wege zu gehen. Hier wird nicht nur über Digitalisierung gesprochen – hier wird sie gestaltet. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Zukunftstechnologien nicht nur zu nutzen, sondern sie zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und kreativ einzusetzen. Besonders freut mich, dass aus den ersten Profilschulen jetzt eine starke Community wächst. Denn die besten Ideen entstehen, wenn Schulen voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen sowie den Mitgliedern des wissenschaftlichen Fachbeirats, die diesen Weg mit so viel Engagement gegangen sind.“

Bertram Brossardt , Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die Profilschulen haben über die letzten drei Jahre eindrucksvolle Ansätze gezeigt, wie wir beim Einsatz von Zukunftstechnologien im Schulalltag international den Anschluss halten können. Aus den innovativen Einzelprojekten entsteht nun eine starke Gemeinschaft von schulischen Kompetenzträgern mit Strahlkraft. Für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts ist es entscheidend, junge Menschen frühzeitig und nachhaltig für die Schlüsselthemen der Zukunft zu begeistern und ihnen praxisnahe Kompetenzen zu vermitteln, die sie dann auch außerhalb der Schule zielgerichtet anwenden können. Gerne fördern wir deshalb das Projekt. Jetzt gilt es, auf den Erfahrungen der Vorreiter aufzubauen und die Maßnahme mit Nachdruck in die Breite zu tragen.“

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung stehen die Ergebnisse der ersten PIZ-Kohorte. Die Schulen präsentieren innovative Unterrichtskonzepte und Vorhaben aus den Bereichen Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt. Die Beispiele reichen von kindgerechter KI-Bildung in der Grundschule über Robotik-, Virtual-Reality- und Drohnenprojekte bis hin zu modernen MINT-Konzepten an Realschulen, Gymnasien sowie beruflichen Schulen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie informatische Bildung altersgerecht, praxisnah und zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Mit dem Abschluss der ersten Kohorte beginnt zugleich ein neues Kapitel: Die PIZ-Schulen bringen ihre Erfahrungen künftig aktiv in das bayernweite Netzwerk ein und geben ihre erfolgreichen Konzepte an andere Schulen weiter.

Weitere Informationen

Die Maßnahme „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien“ (PIZ) wurde mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 gestartet. Der Status als Profilschule wird jeweils für drei Jahre verliehen. Ziel der Maßnahme ist es, Schulen aller Schularten bei der Entwicklung eines individuellen Profils in einem der fünf Themenbereiche Maker Education, Virtualisierung, Künstliche Intelligenz, Programmieren und Robotik sowie Informatikunterricht und Vielfalt zu unterstützen. Die Schulen werden von einem wissenschaftlichen Fachbeirat begleitet und durch Fortbildungsangebote sowie den schulartübergreifenden Austausch eng vernetzt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Kohorte startet das Netzwerk der PIZ-Community und stärkt den Transfer innovativer Konzepte in die bayerische Bildungslandschaft.

Weiterführende Informationen unter: /piz


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