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    <titulek>Weltnaturkonferenz beginnt in Jerewan</titulek>
    <datum>15.10.2026</datum>
    <subjekt>WWF Deutschland</subjekt>
    <autor>
        <jmeno>Freya Duncker</jmeno>
        <email></email>
        <telefon></telefon>
        <kontakt>&lt;div&gt; &lt;p&gt;Kontakt&lt;/p&gt; &lt;h4&gt; &lt;span&gt; Freya &lt;/span&gt; &lt;span&gt; Duncker &lt;/span&gt; &lt;/h4&gt; &lt;p&gt; Pressesprecherin &lt;/p&gt; &lt;p&gt;Meeresschutz und Biodiversität / Hamburg&lt;/p&gt; &lt;div&gt;     www.wwf.de      freya.duncker@wwf.de      040 530200448  &lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;     www.wwf.de      freya.duncker@wwf.de      040 530200448  &lt;/div&gt;</kontakt>
    </autor>
    <region>
        <nadrazeny>Německo</nadrazeny>
        <podrizeny></podrizeny>
    </region>
    <kategorie>
        <polozka>Konference a veletrhy</polozka>
        <polozka>Ekologie</polozka>
        <polozka>Životní prostředí</polozka>
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    <perex> Halbzeitbilanz für das Weltnaturabkommen. </perex>
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Nächste Woche beginnt die 17. Weltnaturkonferenz (CBD COP17) in Jerewan, Armenien. Zum ersten Mal wird ein offizieller Zwischenstandsbericht zeigen, ob die Staatengemeinschaft bei der Umsetzung des Weltnaturabkommens auf Kurs ist. Vier Jahre nach dem Verhandlungserfolg von Montreal fordert der WWF einen Wendepunkt, damit die selbstgesteckten Ziele bis 2030 erreicht werden können.„Es bleiben noch vier Jahre, um die ambitionierten globalen Ziele umzusetzen und das Artensterben zu stoppen. Entscheidend ist nicht mehr, welche Ziele die Staaten grundsätzlich unterstützen, sondern was sie konkret tun, wie schnell sie handeln und ob dadurch messbare Fortschritte beim Schutz der biologischen Vielfalt bis 2030 entstehen“, so Florian Titze, Leiter Internationale Politik beim WWF Deutschland. Ein großer politischer Knackpunkt sind weiterhin die Finanzen. Damit die geplanten Maßnahmen noch fristgerecht umgesetzt werden können, müssen die Staaten die im Abkommen vereinbarten Finanzmittel bereitstellen. Das ist auch wichtig, um den politischen Konsens der Staatengemeinschaft aufrechtzuerhalten, dass der Erhalt der Biodiversität eine globale Gemeinschaftsaufgabe ist, für die alle Verantwortung tragen. Auf der einen Seite gilt es, die noch verbleibenden besonders biodiversitätsreichen Gebiete zu erhalten, die sich vor allem in Ländern des globalen Südens befinden. Auf der anderen Seite müssen vor allem Industriestaaten im globalen Norden, die einen großen ökologischen Fußabdruck haben, sie dabei unterstützen und ihre eigene Wirtschaft transformieren. Auch Deutschland muss diesen Verpflichtungen nachkommen und die selbstgemachte Zusage von 1.5 Milliarden Euro pro Jahr einhalten und konstant fortführen. „Jeder eingesetzte Euro lohnt sich, denn die globale Biodiversität ist die kritische natürliche Infrastruktur unseres Planeten. Ohne Feuchtgebiete und Moore, intakte tropische Regenwälder und artenreiche Meere sind öffentliche Güter in Gefahr, die wir oft als selbstverständlich betrachten und die unsere Wirtschafts- und Finanzsysteme immer noch nicht einpreisen. Dazu zählen saubere Luft, Wasser, Schutz vor Krankheiten und Pandemien und auch Ernährungssicherheit. Von einer gesunden Umwelt hängen auch Handelswege, Lieferketten und letztlich globale Stabilität ab. Keine Technologie kann funktionierende Ökosysteme ersetzen“, erklärt Florian Titze.Aus Sicht des WWF braucht es ein generelles politisches Umdenken. Natur- und Artenschutz sind eine gemeinsame Regierungs- und Gesellschaftsaufgabe und sollten gemäß den Zielen des Weltnaturabkommens stärker in Landwirtschaft, Finanzen, Infrastruktur, Gesundheit, Handel und andere Politikbereiche integriert und die entsprechenden Ressorts mit in die Verantwortung für die Umsetzung gezogen werden. Besonders Ernährung, Finanzwesen und staatliche Steuerung müssen so verändert werden, dass der Einfluss auf die Ökosysteme vermieden wird bzw. im besten Fall positiv ist. Zwingend sind dabei Menschenrechte sowie die Rechte und die aktive Beteiligung indigener Völker, lokaler Gemeinschaften, Frauen und Jugendlicher sicherzustellen.Wie dringend nötig Fortschritte auf der Konferenz sind, zeigt der aktuelle Living Planet Report des WWF. In den letzten 52 Jahren hat der Mensch die untersuchten Wirbeltierbestände um durchschnittlich 73 Prozent dezimiert. Die Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen, Übernutzung, Umweltverschmutzung sowie die Klimakrise sind die Hauptgründe für die Artenkrise. Nicht nachhaltiger Konsum, Energiehunger und Produktion treiben sie stetig voran. Hoffnung gibt es trotzdem, denn etwa die Hälfte der Tierbestände, die für den Living Planet Index erfasst werden, ist stabil oder nimmt zu. Artenschutzmaßnahmen wirken und der Rückgang lässt sich umkehren. Positive Wendepunkte lassen sich durch Transformation auch in Systemen wie der Energieerzeugung, der Nahrungsmittelproduktion oder im Finanzmarkt erreichen.Weitere Informationen:Heike Vesper, Vorständin Transformation Politik &amp; Wirtschaft beim WWF Deutschland, steht ab dem 25.10. in Jerewan auf Anfrage für Interviews und O-Töne zur Verfügung. Florian Titze, Leiter Internationale Politik beim WWF Deutschland, +49 151 18854859, florian.titze@wwf.de verfolgt die Konferenz von Berlin aus und steht ebenfalls auf Anfrage für Interviews und O-Töne zur Verfügung. Aurel Heidelberg, Referent Ökoregion Kaukasus beim WWF Deutschland, wird ebenfalls in Jerewan sein und für Gespräche und Interviews rund um die WWF-Projekte vor Ort zur Verfügung stehen. WWF-Erwartungspapier zur Weltnaturkonferenz Vollversion des WWF Living Planet Report 2026 (Englisch) zum Download Deutsche Kurzfassung zum Download WWF-Report: Tierisch gute Ingenieure – Wie Wildtiere unsere Lebensgrundlagen bewahren Für alle, die gern tiefer in das Thema Biodiversität eintauchen möchten, gibt es einen kostenlosen Onlinekurs in der WWF Akademie. 


https://www.wwf.de/2026/oktober/weltnaturkonferenz-beginnt-in-jerewan

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