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    <titulek>Sterbefallzahlen im 3. Quartal 2026: Hitzewellen führen zu vorübergehenden Anstiegen</titulek>
    <datum>13.10.2026</datum>
    <subjekt>Statistisches Bundesamt - Destatis</subjekt>
    <autor>
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        <email></email>
        <telefon></telefon>
        <kontakt></kontakt>
    </autor>
    <region>
        <nadrazeny>Německo</nadrazeny>
        <podrizeny></podrizeny>
    </region>
    <kategorie>
        <polozka>Zdravotnictví a nemocnice</polozka>
        <polozka>Státní instituce</polozka>
        <polozka>Životní prostředí</polozka>
    </kategorie>
    <perex>WIESBADEN – Im 3. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 230 428 Menschen gestorben. Bereits die letzte komplette Juniwoche zum Ende des 2. Quartals war von einer starken Hitzewelle geprägt. In dieser Woche lagen die Sterbefallzahlen um 36 % über den mittleren Werten der vier Vorjahre. Auch in der darauffolgenden Woche, zum Monatswechsel Juni auf Juli, lagen die Sterbefallzahlen auf einem deutlich erhöhten Niveau (+28 %). In den Kalenderwochen 31 und 32 (vom 27. Juli bis zum 9. August) während einer weiteren Hitzewelle lagen die Sterbefallzahlen mit jeweils 4 % erneut über den entsprechenden mittleren Werten der Vorjahre. Dass im Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist und in Folge auch die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt, der in Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde.</perex>
    <text>

Monatliche Sterbefallzahlen 2026 in Deutschland



 

Monat

 


Gestorbene (Anzahl)
Differenz zummittleren Wert2022-2025 (Anzahl)
Relative Differenzzum mittleren Wert2022-2025 (in %)
Relative Differenzzu 2022 (in %)
Relative Differenzzu 2023 (in %)
Relative Differenzzu 2024 (in %)
Relative Differenzzu 2025 (in %)




Stand: 12. Oktober 2026
 




Januar
100 748
+3 141
+3
+12
+1
+4
+2


Februar
87 120
+1 546
+2
+5
+4
-1
-5


März
84 651
-9 578
-10
-10
-11
0
-11


April
79 851
-3 839
-5
-7
-6
0
-3


Mai
80 567
-729
-1
-2
-2
0
+1


Juni
85 196
+7 897
+10
+7
+11
+10
+13


Juli
80 405
+2 827
+4
-7
+7
+3
+4


August
76 646
-1 938
-2
-12
-2
-3
-1


September
73 377
-4 021
-5
-9
-3
-7
-2




Sterbefallzahlen außerhalb der Hitzewellen zumeist unter den Vergleichswerten

Außerhalb der Hitzewellen lagen die Sterbefallzahlen im 3. Quartal zumeist unter den Vergleichswerten aus den Vorjahren – um bis zu 9 % in Kalenderwoche 36 vom 31. August bis zum 6. September. Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den Juli +4 %, für den August -2 % und für den September -5 %. In Summe betrachtet lagen die Sterbefallzahlen des 3. Quartals um etwa 3 000 Fälle unter den Vergleichswerten aus den Vorjahren. Zum Vergleich: Allein im Juni lagen die Sterbefallzahlen um fast 8000 Fälle über dem mittleren Wert der vier Vorjahre.

Auswirkung der Hitzewelle zeigte sich auch in anderen europäischen Ländern

Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Die deutlichsten Abweichungen im Zuge der sommerlichen Hitzewellen zeigten sich hier noch im 2. Quartal Ende Juni, als zum Beispiel für Frankreich und für Belgien eine sehr hohe Übersterblichkeit (&quot;very high excess&quot;) ausgewiesen wurde. In Kalenderwoche 27 (vom 29. Juni bis zum 5. Juli) wurde die Übersterblichkeit auch in Belgien als hoch (&quot;high excess&quot;), in Österreich und der Schweiz als moderat (&quot;moderate excess&quot;) eingeordnet. Auch andere Länder weisen zumindest eine leichte Übersterblichkeit (&quot;low excess&quot;) in dieser Woche auf. In den folgenden Sommerwochen wurden europaweit nur vereinzelt geringe Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt.

Weitere Informationen:

Die aktuelle Auswertung der Sterbefallzahlen mit Daten nach Tagen, Wochen und Monaten sowie methodische Informationen finden Sie auf der Themenseite &quot;Sterbefälle und Lebenserwartung&quot;. Ausführlichere Untersuchungen zum Kontext von Hitze und Sterblichkeit bietet auch das Robert Koch-Institut in seinem Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität.

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_365_126.html

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