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    <titulek>„Dank der Förderung der DZ BANK musste seit Januar 2025 niemand mehr abgewiesen werden“</titulek>
    <datum>12.10.2026</datum>
    <subjekt>DZ BANK</subjekt>
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        <polozka>Bankovnictví, finance a investice</polozka>
        <polozka>Zdravotnictví a nemocnice</polozka>
        <polozka>Sociální služby</polozka>
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    <perex>Die DZ BANK fördert im zweiten Jahr die Einrichtung K9 in der Karlsruher Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel, die der Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e. V. (vae) betreibt. Die Förderung ist Teil der Unternehmensinitiative BHV und finanziert unter anderem 25 Plätze in Arbeitsprojekten.</perex>
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Das Bahnhofsviertel ist ein Ort, an dem Gegensätze aufeinandertreffen. Täglich kreuzen sich hier die Wege von Bänkern, Reisenden, Geschäftsleuten und suchterkrankten Menschen. Momentan gibt es überall Veränderungen: Baustellen bestimmen die Laufwege, Obdachloseneinrichtungen sind geschlossen, ehemalige Schlaf- und Konsumräume werden renoviert und umgenutzt. Suchterkrankte Menschen sind dadurch auf den Straßen sehr viel sichtbarer.

Bereits seit 2024 engagieren sich elf im Bahnhofsviertel ansässige Unternehmen und Institutionen mit der „Unternehmensinitiative BHV“ in sozialen Projekten, die den Menschen vor Ort schnell und unbürokratisch helfen.

Die Unternehmensinitiative BHV arbeitet im Dialog mit der Stadt Frankfurt, die zuletzt ein Sofortprogramm für das Bahnhofsviertel angekündigt hat: eine neue Polizeiwache, mehr Präsenz und Videotechnik zur Aufklärung von Straftaten. Ergänzend richten sich behördenübergreifende Kontrollen gegen Schwarzarbeit, illegales Glücksspiel und Hygienemängel. In der Drogenpolitik sind Suchtpräventionsmaßnahmen geplant, und Wohnungslose werden in Zukunft schneller eine Unterkunft erhalten.

Hilfe durch Beratung, medizinische Versorgung und Vermittlung in Arbeitsprojekte

Im Rahmen der Unternehmensinitiative BHV fördert die DZ BANK seit Anfang 2025 die Einrichtung K9 in der Karlsruher Straße. Die K9 unterstützt suchterkrankte Menschen mit einer medizinischen Ambulanz, sozialpädagogischer Begleitung, Therapien, Prävention und Beratung.„Die Sprechzeiten in der ansässigen Ambulanz wurden in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet“, sagt Alexander Klein, Fachbereichsleiter Drogenhilfe beim vae (Verein Arbeits- und Erziehungshilfe e. V.). 2025 führte die K9 über 3.000 Einzelbehandlungen in der Wundversorgung bei 177 Patientinnen und Patienten durch. Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren es knapp 2.500 und 2023 knapp 1.500 Einzelbehandlungen. Durch die medizinische Versorgung in der K9 werden Notaufnahmen im Umkreis entlastet, und die Patientinnen und Patienten erhalten hochspezialisierte Wundversorgung von Fachkräften.

Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeit des vae liegt auf der Organisation von Arbeitsprojekten. Sie geben den Teilnehmenden eine Tagesstruktur und führen sie im Idealfall zurück an den Arbeitsmarkt – mit Reinigungs-, Hausmeister- oder Kochtätigkeiten. Das bekannteste Projekt ist die „Feger-Flotte“, die das Viertel sauber hält. Bislang fielen einige der Menschen aus bürokratischen Gründen durchs Raster der Sozialgesetze. Diese finanzielle Betreuungslücke kann der vae jetzt durch die Unterstützung der Unternehmensinitiative BHV schließen. „Wer sich bei uns meldet, will von der Straße wegkommen. Dafür gibt es nur ein kleines Zeitfenster. Dank der Förderung musste seit Januar 2025 niemand mehr abgewiesen werden, der an einem Arbeitsprojekt teilnehmen wollte“, sagt Klein.

Aktuell finanziert die DZ BANK mit ihrer Spende 25 Teilnehmende – acht Frauen und 17 Männer. Fast 60 Prozent konnten bereits in Folgemaßnahmen vermittelt werden. Ein Teilnehmer wechselte sogar in den ersten Arbeitsmarkt und arbeitet heute in Teilzeit in der Verwaltung des vae.

Autorin: Susanna Herbert, Pressesprecherin DZ BANK AG

https://www.dzbank.de/content/dzbank/de/home/die-dz-bank/presse/schwerpunktthemen/2026/-dank-der-foerderung-der-dz-bank-musste-seit-januar-2025-niemand.html

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