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    <titulek>LH Fellner in Brüssel: Kärnten setzt auf starke Regionen, Innovation und Wasserresilienz</titulek>
    <datum>11.10.2026</datum>
    <subjekt>Land Kärnten</subjekt>
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        <polozka>Politika</polozka>
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    <perex>Od pondělí do středy pobývá korutanský zemský hejtman Daniel Fellner v Bruselu, kde chce prosazovat zájmy Korutan v aktuálních diskusích na úrovni Evropské unie. Hlavními tématy jeho návštěvy jsou inovace, výzkum a odolnost vůči problémům souvisejícím s vodou. Na programu je také 173. plenární zasedání Evropského výboru regionů a jednání s evropskými a regionálními partnery.</perex>
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BRÜSSEL/KLAGENFURT. Von Montag bis Mittwoch ist Landeshauptmann Daniel Fellner in Brüssel, um Kärntner Anliegen in die aktuellen Debatten auf EU-Ebene einzubringen. Im Mittelpunkt seines Aufenthalts stehen politische Konferenzen zu den Themen Innovation, Forschung und Wasserresilienz. Auf der Agenda stehen außerdem die 173. Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen sowie Gespräche mit europäischen und regionalen Partnern. „Viele Entscheidungen der Europäischen Union wirken unmittelbar in unseren Regionen. Deshalb ist es wichtig, dass Kärnten dort seine Stimme einbringt, wo über die Zukunft unserer Regionen gesprochen wird“, betont Landeshauptmann Daniel Fellner. Zum Auftakt nimmt Fellner am Montag im Rahmen der „Europäischen Woche der Regionen und Städte“ (EURegionsWeek) an einer politischen Konferenz zum Thema „Stronger Together: Place-Based Innovation as a Tool for Territorial Cohesion“ teil, an der auch Kärnten beteiligt ist. Im Zentrum steht die Frage, wie Regionen den digitalen Wandel und die Energiewende nutzen können, um Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und sozialen Zusammenhalt zu stärken. Thematisiert werden unter anderem intelligente Infrastruktur, Technologietransfer, Forschung, neue Kompetenzen und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze. „Für Kärnten ist entscheidend, dass Innovation und wirtschaftliche Entwicklung nicht nur in den großen europäischen Zentren stattfinden. Auch Regionen müssen die Möglichkeit haben, ihre Stärken auszubauen und Wertschöpfung vor Ort zu schaffen. Dafür brauchen wir eine starke europäische Regionalpolitik, die die unterschiedlichen Voraussetzungen der Regionen berücksichtigt“, so Fellner. Ein weiterer Schwerpunkt des Aufenthalts ist die 173. Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Forschung und Technologieinfrastrukturen, Kompetenzen für die Zukunft, industrielle Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltige Verkehrssysteme sowie die Stärkung der europäischen Regionen. Gerade bei Forschung, Digitalisierung und neuen Technologien geht es um eine stärkere Einbindung der Regionen und gute Rahmenbedingungen für regionale Innovationsökosysteme. Auch ein Treffen mit der slowenischen Ministerin Monika Kirbiš Rojs steht am Programm. Mit ihr wird Fellner unter anderem über die Zukunft der EU-Regionalförderung, die Rolle der Regionen sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen von Interreg sprechen. „Für Kärnten geht es ganz konkret darum, dass regionale Besonderheiten auch in der nächsten EU-Förderperiode berücksichtigt werden. Gerade für Regionen wie Kärnten sind gute europäische Rahmenbedingungen bei Infrastruktur, Innovation, Standortentwicklung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit entscheidend“, sagt Fellner. Ein besonderes Kärntner Thema steht schließlich am Mittwoch auf der Agenda: Gemeinsam mit weiteren europäischen Regionen ist Kärnten Gastgeber einer politischen Konferenz zur Wasserresilienz. Unter dem Titel „Every Drop Counts: Regions at the Frontline of Water Resilience“ geht es um die Anpassung an den Klimawandel und den Umgang mit wasserbezogenen Herausforderungen – von Wasserqualität und Wassermengen über Landwirtschaft und Tourismus bis hin zu Vorsorge und regionalen Maßnahmen. Kärnten engagiert sich als eine der treibenden Kräfte in der europäischen Wasserresilienz-Allianz, die im März 2026 im Rahmen des Europäischen Ausschusses der Regionen in Brüssel gegründet wurde. Gemeinsam mit weiteren europäischen Regionen setzt sich Kärnten dafür ein, die Wasserversorgung langfristig zu sichern, den Schutz vor Hochwasser zu verbessern und den Herausforderungen zunehmender Wasserknappheit zu begegnen. Ziel der Allianz ist es, regionale Kompetenzen zu bündeln und konkrete Vorschläge in den europäischen Gesetzgebungsprozess einzubringen. Die dreitägige Reise verbindet damit zentrale Themen für die Zukunft Kärntens: Innovation und Digitalisierung, Forschung und Technologie, regionale Entwicklung und EU-Förderung, grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie Klimaanpassung und Wasserresilienz. In einem Redebeitrag im Ausschuss der Regionen wird Landeshauptmann Fellner auch auf die Auswirkungen von Dürre und die damit einhergehende erhöhte Waldbrandgefahr eingehen. Dabei wird er unter anderem die Waldbrände im Lesachtal in diesem Jahr als Beispiel für die Herausforderungen beim Schutz der Wälder und die Bedeutung wirksamer Vorsorgemaßnahmen auf regionaler Ebene thematisieren. „Kärnten ist eine Region mit klaren Stärken und klaren Interessen. Diese Interessen müssen wir auch auf europäischer Ebene vertreten. Genau darum geht es bei meinem Aufenthalt in Brüssel: zuhören, vernetzen, mitgestalten und dafür sorgen, dass Kärnten bei wichtigen europäischen Entscheidungen seine Anliegen aktiv einbringen kann“, so Fellner abschließend. Am Programm steht außerdem ein Austausch mit dem Gemeindebundpräsidenten Johannes Pressl und dem Ausschussvorsitzenden Erich Trummer. In dem Gespräch berichten die beiden Vertreter des Gemeindebundes über diverse neue Allianzen und Netzwerke, Erfolge und Vorhaben sowie die Bedeutung des AdR für die österreichischen Länder und Gemeinden. Fellner wird sich auch mit dem österreichischen Botschafter im Königreich Belgien und bei der NATO, Jürgen Meindl, für ein Arbeitsgespräch treffen, welches im „Österreich-Haus“ stattfinden wird. Anschließend wird er ein Netzwerktreffen der Kärntnerinnen und Kärntner in Brüssel besuchen. Rückfragehinweis: Büro LH FellnerRedaktion: Wrann/Skofitsch

https://www.ktn.gv.at/Service/News?nid=40083

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