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    <titulek>Royal Technology Mission 2026 mit dem schwedischen König zu Gast in Stuttgart – OB Nopper: „Bündnispartner in Sachen Wirtschaft und Wissenschaft“</titulek>
    <datum>9.10.2026</datum>
    <subjekt>Landeshauptstadt Stuttgart</subjekt>
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        <polozka>Obchod a ekonomika</polozka>
        <polozka>Technologie</polozka>
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    <perex>König Carl XVI. Gustaf von Schweden hat die Landeshauptstadt Stuttgart mit einer hochrangigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation besucht. Im Fokus der Royal Technology Mission 2026 stehen Innovation, technologische Resilienz und die europäische Wettbewerbsfähigkeit.</perex>
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Im Rahmen der Royal Technology Mission 2026 hat König Carl XVI. Gustaf von Schweden gemeinsam mit einer rund 40köpfigen Delegation die Landeshauptstadt Stuttgart besucht. Die Royal Technology Mission (RTM) ist das wichtigste internationale Delegationsformat der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften (IVA). Sie vernetzt Spitzenkräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit weltweit führenden Innovationszentren, um strategische Entwicklungen für Schweden und Europa voranzutreiben.

Stuttgart war nach Zürich und München das dritte und letzte Industrie- und Innovationszentrum, das die Schweden auf ihrer Reise besuchten. Am Abend des 8. Oktober traf die Delegation auf Einladung der Landeshauptstadt Stuttgart und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart auf Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt und Region.

„Välkomna till Stuttgart!“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper die versammelten Gäste. „Schweden ist überall und die Schweden sind überall - erst recht in Stuttgart. In Stuttgart könnte man fast sagen: alles in schwedischer Hand, jedenfalls bei den Unternehmen, die den Daimler-Stern, den Stolz des Schwabenlandes, tragen. Sowohl der CEO der Mercedes Benz Group AG, Ola Källenius, als auch die CEO der Daimler Truck AG, Karin Rådström, sind Schweden.“

Nopper erinnerte an die weit zurückreichenden historischen Verbindungen zwischen Schweden und dem deutschen Südwesten. „Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts gab es kulturelle, wissenschaftliche und dynastische Beziehungen. Im Dreißigjährigen Krieg kämpfte Schweden gemeinsam mit der protestantischen Allianz und damit gemeinsam mit uns Württembergern als engen Verbündeten gegen die kaiserlich-katholischen Truppen. Wir sind also seit jeher enge Verbündete. Zugegebenermaßen haben wir in der Schlacht bei Nördlingen im Jahr 1634 gemeinsam eine schwere Niederlage erlitten. Schon allein dieser Blick in die Geschichte sollte uns anspornen, dass wir als Bündnispartner in Sachen Wirtschaft und Wissenschaft zukünftig große gemeinsame Siege erringen.“

Nachdem König Carl XVI. Gustaf von Schweden sich ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Stuttgart eingetragen hatte, überreichte OB Nopper ihm einen Korb mit Gastgeschenken: darin eine Pfeffermühle in Form des Stuttgarter Fernsehturms, zwei Mokka-Tassen aus Ludwigsburger Porzellan, außerdem süße Maultäschle aus weißer Schokolade, schwäbische Wibele und Stuttgarter Rossbollen. Im Gegenzug überreichte IVA-Vorsitzender Marcus Wallenberg, der die Delegation mit IVA-Präsidentin Sylvia Schwaag Serger leitete, dem Oberbürgermeister eine vergoldete Schale der Firma Skultuna. Skultuna wurde 1607 durch den schwedischen König Karl IX gegründet und beliefert bis heute den schwedischen Hof mit Objekten aus Messing. Die Schale ist graviert mit den Worten „IVA Royal Technology Mission“.

Bevor die Gäste Gelegenheit zum Austausch hatten, hielt Dr. Michael Förtsch, CEO des Stuttgarter Unternehmens Q.ANT, noch einen kurzen Impulsvortrag. Darin zeigte er auf, mit welchen technischen Innovationen sein Hightech-Scale-Up weltweit Maßstäbe setzt. Q.ANT hat einen Chip entwickelt, der nicht mit Strom rechnet, sondern mit Licht, und der mit einem Bruchteil der Energie auskommt, die klassische Elektronik dafür braucht. Förtsch erklärte, diese Chips läuteten ein neues Computerzeitalter ein. Sie seien „schneller und energieeffizienter als alles, was es bisher gibt. Ich würde mich freuen, wenn einige der Partner dafür heute Abend an diesem Tisch sitzen“.

Zu den Ehrengästen, die auf Einladung von OB Nopper, dem Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart Rainer Wieland und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart Michael Kaiser an dem Empfang teilnahmen, zählten neben den CEOs Ola Källenius und Karin Rådström u. a. Porsche-Chef Michael Leiters, Mahle-CFO Markus Kapaun, Wolfgang Wendt, der in der DACH-Region die Geschäfte von IBM leitet, die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, der schwedische Honorarkonsul Dr. Claudius Werwigk, für die IHK Stuttgart Präsident Claus Paal und Hauptgeschäftsführerin Dr. Susanne Herre, der Prorektor für Forschung und nachhaltige Entwicklung der Universität Stuttgart Prof. Dr. Manfred Bischoff und ebenfalls aus Stuttgart Prof. Dr. Christoph Keplinger, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Teil der schwedischen Delegation war die Schwedische Botschafterin in Berlin, Veronika Wand-Danielsson.

Für alle überraschend erhob sich gegen Ende des Essens König Carl XVI. Gustaf von Schweden, um am letzten Abend der Royal Technology Mission 2026 noch einige Worte an die Anwesenden zu richten. Rückblickend betonte er, die Begegnungen mit Unternehmern und Unternehmen und insbesondere auch mit jungen Menschen hätten ihn beeindruckt und ermutigt. Es gebe so viele Möglichkeiten, in Europa zusammenzuarbeiten und starke Partner zu werden. Mit Blick auf den globalen Wettbewerb betonte er die Notwendigkeit, wirtschaftlich und politisch zusammenzustehen. Es sei wichtig, die Unternehmen zu unterstützen. Für das nächste Jahr lud er die deutschen Partner nach Schweden ein.

Die Royal Technology Mission wird von der IVA auf Initiative Seiner Majestät des Königs ausgerichtet. Im Mittelpunkt der RTM 2026 stehen europäische Wertschöpfungsketten, technologische Resilienz und die industrielle Transformation. Besonderes Augenmerk gilt dem Zusammenspiel von Spitzenforschung, Softwarelösungen, industriellen Systemen und der Großserienproduktion, um die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft aktiv zu gestalten.

Die Königlich Schwedische Akademie der Ingenieurwissenschaften (IVA) ist die weltweit älteste Akademie der Ingenieurwissenschaften. Gegründet wurde sie 1919 von König Gustav V. und dem schwedischen Ingenieur Axel Fredrik Enström. Aktueller Schirmherr ist Seine Majestät König Carl XVI. Gustaf von Schweden. Die IVA hat es sich als unabhängige Institution zur Aufgabe gemacht, die Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften zu fördern sowie Innovationen in Wirtschaft und Industrie zum Wohle der Gesellschaft voranzutreiben. Das Netzwerk der IVA umfasst 1.300 gewählte schwedische und internationale Mitglieder – allesamt führende Entscheidungsträger, Experten und Forschende aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung.


https://www.stuttgart.de/pressemitteilungen/2026/oktober/royal-technology-mission-2026-mit-dem-schwedischen-koenig-zu-gast-in-stuttgart-ob-nopper-buendnispartner-in-sachen-wirtschaft-und-wissenschaft-7200533

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