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    <titulek>Hasenpest im Landkreis Freising: Veterinäramt empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen</titulek>
    <datum>9.10.2026</datum>
    <subjekt>Landkreis Freising</subjekt>
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        <polozka>Zdravotnictví a nemocnice</polozka>
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        <polozka>Chov zvířat a rybolov</polozka>
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    <perex>Im Landkreis Freising ist erneut die Hasenpest aufgetreten. Die Krankheit wurde bei vier Feldhasen nachgewiesen. Darauf weist das Veterinäramt Freising hin. Aufgefunden wurden die Feldhasen im Stadtgebiet Freising insbesondere im Weltwald, am Vöttinger Weiher und in der Nähe des Weihenstephaner Rings sowie in der Nähe des Echinger Weihers. Die Erkrankung wird durch das Bakterium Francisella tularensis verursacht und kann in seltenen Fällen auch auf den Menschen übertragen werden.</perex>
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Die Übertragung der Tularämie auf den Menschen erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit infizierten Feldhasen oder durch den Kontakt mit kontaminierten Materialien, wie zum Beispiel dem Blut oder den Körperflüssigkeiten der Tiere. Auch das Berühren von toten Tieren kann ein Risiko darstellen. Eine Übertragung durch den Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Fleisch ist ebenfalls möglich, jedoch sehr selten. Übertragungen von Mensch zu Mensch sind nicht bekannt.

Um sich und andere zu schützen, empfiehlt das Veterinäramt Freising, den Kontakt mit Wildtieren zu vermeiden und Abstand zu Feldhasen sowie anderen Wildtieren zu halten. Haustiere sollten ebenfalls nicht mit diesen Tieren in Kontakt kommen, da diese ebenfalls infiziert werden können. Beim Umgang mit toten Tieren ist besondere Vorsicht geboten. Diese sollten nicht ohne geeignete Schutzausrüstung berührt werden. Wer ein totes Tier findet sollte den zuständigen Jagdpächter informieren, der das aufgefundene Tier im Zuge des Feldhasen-Monitorings des Bayerischen Jagdverbands e.V. (BJV) zu weiterführenden Untersuchungen an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übermittelt.

Die Symptome einer Tularämie beim Menschen können grippeähnlich sein und umfassen unter anderem hohes Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Sehr selten kommt es zu septischen Verläufen und Todesfällen, dies betrifft vor allem Immungeschwächte Personen. Im Falle eines Nachweises der Infektion beim Menschen besteht eine Meldepflicht gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt.


https://www.kreis-freising.de/news-veranstaltungen/news/detail/detail/hasenpest-im-landkreis-freising-veterinaeramt-empfiehlt-vorsichtsmassnahmen-1.html

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