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    <titulek>Kärnten wird Treffpunkt für europäische Verteidigungs-Innovation</titulek>
    <datum>9.10.2026</datum>
    <subjekt>Land Kärnten</subjekt>
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        <polozka>Bezpečnost</polozka>
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    <perex>V Rakousku se poprvé uskuteční EUDIS Defence Hackathon, jehož dějištěm budou Korutany. Účastníci z deseti zemí se ve dnech 15.–17. října sjedou do Klagenfurtu, kde budou ve třídenních týmech pracovat na technologických řešeních konkrétních výzev z oblasti obrany a bezpečnosti.</perex>
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KLAGENFURT. Erstmals findet in Österreich ein EUDIS Defence Hackathon statt: Als Austragungsort auserkoren wurde Kärnten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zehn Nationen kommen dafür vom 15. bis 17. Oktober nach Klagenfurt (MAKERSPACE Carinthia und der Lakeside Science &amp; Technology Park). In Teams arbeiten sie drei Tage lang an technologischen Lösungen für konkrete Herausforderungen aus dem Verteidigungs- und Sicherheitsbereich. „Dass der EUDIS Defence Hackathon erstmals in Österreich und hier bei uns in Kärnten stattfindet, ist eine große Chance für den Standort. Kärnten verfügt gerade in Bereichen wie Sensorik, Robotik, Drohnentechnologien und autonomen Systemen über viel Know-how. Mit dem Hackathon bringen wir internationale Teams mit unseren Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen und machen diese Kompetenzen auch auf europäischer Ebene sichtbar“, sagt Landeshauptmann und Technologiereferent Daniel Fellner. Der EUDIS Defence Hackathon ist eine Initiative der Europäischen Kommission im Rahmen des European Defence Fund und des EU Defence Innovation Scheme (EUDIS). Ziel ist es, Innovationen im europäischen Verteidigungs- und Sicherheitssektor voranzutreiben und insbesondere Technologien zu fördern, die sowohl zivil als auch militärisch eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt des Hackathons steht das Thema „Autonomy on the Battlefield“. Die Teams bearbeiten drei Challenges: Bei „GNSS-Denied Navigation“ geht es um autonome Systeme, die auch ohne GPS beziehungsweise Satellitensignal zuverlässig navigieren können. Die zweite Challenge beschäftigt sich mit der Koordination von Drohnen- und Roboterschwärmen. In der dritten Challenge entwickeln die Teams Lösungen, die Gefahren frühzeitig erkennen, Soldatinnen und Soldaten rasch informieren und ihren Schutz im Einsatz verbessern. Kärnten bringt dafür gute Voraussetzungen mit. Kompetenzen in autonomen Systemen, Schwarmintelligenz, Drohnentechnologien, Sensorik, Robotik, 5G und Quantentechnologien sind am Standort bereits vorhanden. Der Hackathon soll diese Akteurinnen und Akteure stärker mit Start Ups, Industrie und europäischen Partnerinnen und Partnern vernetzen. „Wir wollen Kärnten gezielt dort positionieren, wo wir bereits technologische Stärken haben und gleichzeitig neue Märkte entstehen. Der Hackathon bringt internationale Talente und Fachleute nach Klagenfurt und schafft direkte Kontakte zu unseren Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Entscheidend ist für uns, dass daraus auch über die Veranstaltung hinaus Kooperationen und Projekte entstehen“, erklärt BABEG Geschäftsführer Markus Hornböck. Die Teams arbeiten während des Hackathons nicht nur an Konzepten, sondern können ihre Lösungen auch direkt testen. Für die Navigation ohne GPS steht unter anderem die Drohnenhalle im Lakeside Park zur Verfügung, die Schwarm-Challenge wird im Robotik-Labor bearbeitet. Für die Challenge zum Schutz von Soldatinnen und Soldaten können im MAKERSPACE Prototypen gebaut und erprobt werden. Auch für die heimischen Unternehmen gewinnt der Defence- und Dual-Use-Bereich an Bedeutung. „Viele Kärntner Betriebe verfügen über Technologien und Lösungen, die auch im Sicherheits- und Verteidigungsbereich gefragt sind. Gerade für KMU und Start-Ups ist es aber oft schwierig, Zugang zu diesem Markt und zu den entsprechenden europäischen Netzwerken zu bekommen. Der DIHA soll hier eine Brücke bauen. Der EUDIS Hackathon ist eine gute Gelegenheit, Unternehmen, Entwickler, Forschung und Bedarfsträger direkt zusammenzubringen“, sagt Wirtschaftskammerpräsident und DIHA Vorstand Jürgen Mandl. Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Militär. Am Samstag präsentieren die Teams ihre Ergebnisse vor einer Jury. Für die besten Lösungen stehen Preisgelder zur Verfügung. Die Siegerehrung findet am 17. Oktober um 17 Uhr im Lakeside Park statt. Rückfragehinweis: Büro LH Fellner Redaktion: Claudia Grabner / Versand: Markus Böhm

https://www.ktn.gv.at/Service/News?nid=40076

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