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        Altstadt: Skateanlage Lingnerallee wieder geöffnet
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        2.10.2026
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          | Stadt Dresden
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        Umgestaltung abgeschlossen – Anlage seit 1. Oktober wieder nutzbar.
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© Landeshauptstadt Dresden






Die Skateanlage an der Lingnerallee ist umgebaut und kann seit Donnerstagnachmittag, 1. Oktober 2026, wieder genutzt werden. Die Anlage wurde sicherer und inklusiver gestaltet. Sie bietet nun bessere Bedingungen für verschiedene Rollsportarten und Altersgruppen.








„Es ist eine Freude, eine solche Möglichkeit für den Rollsport im Stadtzentrum zu haben. Die Anlage wird sicherlich nicht nur von Dresdnerinnen und Dresdnern, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus und zudem generationsübergreifend nachgefragt sein. Sie ist eine passende Ergänzung zu Einkaufsmeilen und Kultureinrichtungen. Gerade in der Innenstadt ist es wichtig, dass wir nicht kommerzielle Angebote für die Menschen schaffen. Dieser Anziehungspunkt für Rollsportbegeisterte wird dazu beitragen, sportliche Betätigung ins Zentrum der Stadt und der Gesellschaft zu rücken und die Innenstadt zu beleben.“


 Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Klima, Recht und Ordnung 






„Wir sind stolz über diese wichtige Anlage im Stadtbezirk, die jetzt wieder den aktuellen Anforderungen genügt, noch besser und inklusiver die verschiedenen Rollsportarten vereint und an Sicherheit sowie Aufenthaltsqualität gewonnen hat.“


 André Barth, Stadtbezirksamtsleiter Altstadt 






Deutsche Skateboard-Meisterin Florence Ulrich Adcocks
© Landeshauptstadt Dresden


 

Die Anlage entspricht modernen Anforderungen an den Rollsport auf zwei, vier oder acht Rollen. Sie kann mit Skateboards, Inlineskates, Scootern, BMX- und anderen Fahrrädern oder auch von Rollstühlen genutzt werden. Die neue Skatelandschaft aus vor Ort gegossenem Beton ermöglicht unterschiedliche Fahrwege und Schwierigkeitsgrade. So gibt es auch Hindernisse, die an die Anforderungen der Skater angepasst wurden. Die Abstände zwischen den Rampen wurden vergrößert und die Randbereiche sicherer gestaltet, um Konfliktpunkte zu minimieren. Das vereinfacht die gemeinsame Nutzung unterschiedlicherer Geräte und Altersgruppen. Für Anfängerinnen und Anfänger auf Inlineskates gibt es eine zusätzliche Asphaltfläche an der Minipipe.

Auch überregionale Wettkämpfe können künftig wieder auf der Anlage stattfinden. Bei der Planung wurde zudem die mögliche spätere Offenlegung des Kaitzbaches berücksichtigt.

Kosten und Finanzierung
Mit der Planung, Beteiligung und Bauüberwachung wurde DSGN Concepts, Planungsbüro für urbane Bewegungsräume Münster beauftragt. Den Abriss der alten Anlage sowie Garten- und Landschaftsbauarbeiten übernahm die Firma Josef Saule GmbH, Landschafts- und Sportplatzbau Dresden. Die Spezialbetonarbeiten führte die Goodcrete GmbH Regensburg aus.

Die Baukosten betragen 700.000 Euro. Davon sind 210.000 Euro Eigenmittel aus dem Haushalt des Amtes für Stadtplanung und Mobilität der Landeshauptstadt Dresden. Die übrigen Mittel stammen aus dem EFRE-Förderprogramm „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung“ - Teil des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zwischen 2021 bis 2027 und vom Freistaat Sachsen.

Für Planung, Beteiligung und Bauüberwachung fallen zusätzlich 100.000 Euro an, die aus dem Haushalt des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft finanziert wurden.

Nutzer an der Planung beteiligt
Vor der Umgestaltung der Skateanlage wurden verschiedene Nutzergruppen befragt. Zunächst wurden die Rahmenbedingungen mit Vertretern verschiedener Zielgruppen geklärt. Rund 70 Interessierte diskutierten im Juni 2024 diesen ersten Entwurf vor Ort an der vorherigen Anlage. Im März 2025 folgte ein weiterer Workshop, bei dem die späteren Nutzerinnen und Nutzer zahlreiche Details abstimmten. Viele ihrer Wünsche konnten trotz der begrenzten Fläche berücksichtigt werden.

Hintergrund der Sanierung
Die 2005 eröffnete Skateanlage war nach fast 20 Jahren intensiver Nutzung stark beschädigt. Risse, Abplatzungen und Setzungen machten eine Sanierung erforderlich. Zudem hatten sich bei der Nutzung Konflikte und Sicherheitsprobleme gezeigt. Seit der Erstgestaltung hat sich zudem die Ausführung von Skateanlagen weiterentwickelt, Betonfertigteile sind nicht mehr zeitgemäß. Ortbetonanlagen ermöglichen einen flüssigen Fahrstil in unterschiedlichen Linien und bieten eine inklusivere Anlage. Die neue Anlage wurde deshalb vollständig neu gestaltet.

 







Weitere Informationen


www.dresden.de/skateanlage-lingnerallee





https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/10/pm_005.php?pk_campaign=RSS&pk_kwd=news


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