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        Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt als neue Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktorin begrüßt
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        30.9.2026
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    <autor>
          | Universitätsklinikum des Saarlandes
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        Vor rund 300 geladenen Gästen wurde heute bei einem Festakt im Beisein von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger die neue Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktorin begrüßt.
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Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt übernimmt ihre Aufgaben am UKS zum 1. Oktober und nutzte die Gelegenheit, sich den Gästen aus Politik, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Klinikum vorzustellen. Zuvor hatte der UKS-Aufsichtsratsvorsitzende und Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär David Lindemann, Tritts Vorgängerin Prof. Dr. Jennifer Diedler offiziell verabschiedet und sich auch bei Prof. Dr. Michael Zemlin bedankt, der beide Ämter nach dem Ausscheiden Diedlers kommissarisch geführt hatte.

„Ich freue mich sehr darüber, dass es dem Aufsichtsrat gelungen ist, mit Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt eine erfahrene Ärztin und umsetzungsstarke Führungspersönlichkeit mit weitreichender Managementerfahrung für das Universitätsklinikum zu gewinnen. Das UKS steht für hochspezialisierte Versorgung und exzellente Forschung. Es bildet den medizinischen Nachwuchs kompetent aus und trägt große Verantwortung für die Weiterentwicklung eines leistungsfähigen und gut vernetzten Gesundheitssystems im Saarland. Für diese Aufgaben und insbesondere auch für das Großprojekt des geplanten Neubaus eines Zentralklinikums wünsche ich Professorin Tritt eine glückliche Hand“, erklärte Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.

Stephanie Tritt ist in Trier geboren und hat Humanmedizin in Marburg und Mainz studiert. Ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Radiologie sowie die Schwerpunktweiterbildung in Neuroradiologie absolvierte sie in Koblenz und am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, wo sie sich im Bereich der Tumordiagnostik habilitierte. Die Goethe-Universität Frankfurt ernannte sie zur außerplanmäßigen Professorin.

Bis zu ihrem Wechsel ans UKS war Tritt bei Helios in verschiedenen klinischen und unternehmerischen Führungsfunktionen tätig. Fast zehn Jahre leitete sie als Direktorin und Chefärztin das von ihr aufgebaute Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie an den Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in Wiesbaden. Darüber hinaus übernahm sie über mehrere Jahre Führungsverantwortung in der Ärztlichen Direktion des Maximalversorgers und war seit 2024 zudem Ärztliche Direktorin der Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD). Im ambulanten Bereich von Helios führte sie einen bundesweiten Fachbereich für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie mit rund 30 MVZ-Standorten. Als Medical Consultant der Konzerngeschäftsführung gestaltete sie strategische Entwicklungen im Konzern mit, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung. Damit verbindet sie langjährige klinische Leitungserfahrung mit umfassender Managementerfahrung in stationären und ambulanten Versorgungsstrukturen sowie in der strategischen Weiterentwicklung komplexer Gesundheitsorganisationen.

Am UKS folgt sie auf Prof. Dr. Jennifer Diedler, die das Amt der Vorstandsvorsitzenden vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2025 ausgeübt und zu Jahresbeginn ihre neue Aufgabe als Direktionspräsidentin der Schweizer Insel Gruppe übernommen hatte. „Professorin Diedler hat die strategische Weiterentwicklung des Klinikums vorangetrieben, Innovationen in Patientenversorgung und Forschung gefördert sowie wichtige Impulse für eine stärkere Vernetzung des UKS innerhalb der regionalen Gesundheitslandschaft gesetzt. Besonders möchte ich das Virtuelle Krankenhaus Saarland und das Anfang des Jahres gestartete gemeinsame Gesundheitsportal der saarländischen Kliniken nennen. Für ihren Einsatz danke ich Professorin Diedler herzlich“, erklärte der UKS-Aufsichtsratsvorsitzende und Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, Staatssekretär David Lindemann. Ausdrücklich schloss er in seine Dankesworte auch Prof. Dr. Michael Zemlin ein, der am 1. Januar kommissarisch die Position des Vorstandsvorsitzenden und Ärztlichen Direktors übernommen hatte und nun mit dem Amtsantritt von Professorin Tritt zurückkehrt zu seinen Aufgaben als Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie. Zemlin hatte sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Bettina Rottke, Pflegedirektor Serhat Sari und Dekan Prof. Dr. Matthias Hannig in die Erarbeitung des Betriebs-, Organisations- und Logistikkonzeptes für das geplante Zentralklinikum eingebracht.

Universitätsmedizin für alle Menschen im Saarland

„Ich möchte die medizinischen und wissenschaftlichen Stärken des UKS gezielt weiterentwickeln. Gemeinsam mit dem Vorstand und den Verantwortlichen im Haus werden wir dafür ein klares medizinstrategisches Zielbild erarbeiten“, erklärte Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt. „Daraus müssen nachvollziehbare Prioritäten entstehen: welche medizinischen Schwerpunkte wir ausbauen und wo wir enger mit Partnern zusammenarbeiten. An diesen Zielen müssen wir auch unsere Strukturen, Prozesse und Ressourcen ausrichten.“

Die universitären Leuchttürme will Tritt stärken und überregional weiter profilieren. Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät und der Universität setzt sie dabei auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und die enge Verbindung von Patientenversorgung, Forschung und Lehre.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung im Saarland. Die Kooperationen mit anderen Krankenhäusern, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Partnern will Tritt konsequent ausbauen und stärken. „Als einzige Universitätsmedizin des Landes wollen wir die Versorgung der Zukunft aktiv mitgestalten. Dafür brauchen wir starke Partnerschaften und vernetzte Strukturen über Standort- und Sektorengrenzen hinweg. Gemeinsam wollen wir Behandlungswege so organisieren, dass Menschen rechtzeitig die benötigte Expertise erhalten und von der Diagnostik bis zur Nachsorge verlässlich versorgt werden.“

Als Innovationsmotor soll das UKS mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie neue Erkenntnisse schneller in bessere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten übersetzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. „Technologie ist kein Selbstzweck. Sie muss die Medizin besser machen und den Menschen dienen. Wir wollen KI gezielt in den klinischen Alltag bringen: für präzisere Diagnostik, sicherere Behandlungen und eine spürbare Entlastung unserer Mitarbeitenden“, sagte Tritt und fügte hinzu: „Ich habe bereits viele engagierte Menschen am UKS kennengelernt und gesehen, was hier täglich geleistet wird. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Mitarbeitenden und meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen die weitere Entwicklung des UKS zu gestalten.“


https://www.uks.eu/ueber-das-uks/newsroom/medienmitteilungen/pm-detail/prof-dr-dr-stephanie-tritt-als-neue-vorstandsvorsitzende-und-aerztliche-direktorin-begruesst


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