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        Kormorane, Seetaucher und Adler aus der Menschenaffen-Fundstelle Hammerschmiede
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        10.9.2026
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    <autor>
          | Universität Tübingen
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        Team der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen ordnet mehr als elf Millionen Jahre alte Vogelfossilien früherem fischbasierten Nahrungsnetz zu.
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Die Grube Hammerschmiede bei Pforzen im Ostallgäu ist für ihre reichen Funde bekannt: Neben Fossilien von zwei frühen Menschenaffen wurden dort Überreste zahlreicher Wirbeltierarten aus den 11,6 Millionen Jahre alten Flusssedimenten geborgen – bisher allerdings nur wenige Vögel. Nun hat das Team um Dr. Gerald Mayr vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, den Grabungsleiter der Hammerschmiede Dr. Thomas Lechner sowie Professorin Madelaine Böhme vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und dem Tübinger Exzellenzcluster TERRA sechs weitere Vogelarten der Kormorane, Seetaucher und Adler entdeckt und beschrieben, darunter zwei für die Wissenschaft neue Gattungen und Arten. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Swiss Journal of Palaeontology veröffentlicht.

„Vögel gehören zu den seltenen Fossilfunden an der Hammerschmiede. Nur jeder vierzigste Knochenfund gehört dieser Klasse der Landwirbeltiere an, heute ist sie auf der Erde die artenreichste“, berichtet Grabungsleiter Lechner. Bisher konnten die Forscher das Vorkommen von Schlangenhalsvogel, Riesenkranich sowie von mehreren Gänsevögeln belegen, darunter die ungewöhnliche Allgäu-Gans und eine Zwerg-Ente.

https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/kormorane-seetaucher-und-adler-aus-der-menschenaffen-fundstelle-hammerschmiede


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