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        FAU-Wasserstoff-Experte erhält Archimedes Science Award
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        10.9.2026
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    <autor>
          | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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        Prof. Dr. Peter Wasserscheid für Pionierleistungen bei der chemischen Wasserstoffspeicherung geehrt.
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Für sein Wirken auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien ist Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Inhaber des Lehrstuhls für Chemische Reaktionstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sowie Direktor des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien und des Institute for a Sustainable Hydrogen Economy, mit dem Archimedes Science Award 2026 geehrt worden.

Der Archimedes Science Award 2026 würdigt einen international führenden Forscher auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien, der Pionierleistungen bei der chemischen Wasserstoffspeicherung vollbracht hat. Insbesondere hat er wesentliche Grundlagen für eine sichere und kostengünstige Handhabung von Wasserstoff in der bestehenden Kraftstoff-Infrastruktur gelegt. Damit entfaltet seine Forschung – gemäß der Idee des Archimedes Science Awards – eine besondere Hebelwirkung; in dem Fall für nachhaltige Lösungen zur Energietransformation.

Tragfähige Anwendungen für den Klimaschutz
Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird seit 2025 jährlich im Rahmen der internationalen Konferenz „Building Bridges“ verliehen, die vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf in enger Abstimmung mit der Sächsischen Staatskanzlei organisiert wird.

„Der Preis ist eine großartige Auszeichnung, über die ich mich sehr freue. Mein ganz besonders herzlicher Dank geht an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben und die in den vergangenen 20 Jahren mit mir für dieses wichtige Thema gebrannt haben und weiter brennen: durch neue Grundlagenerkenntnisse innovative Wasserstofftechnologien zu entwickeln und zum Wohle des Klimaschutzes in wirtschaftlich tragfähige Anwendungen zu bringen“, sagt Prof. Peter Wasserscheid, Träger der Archimedes Science Awards 2026:

Die Entscheidung für Prof. Wasserscheid traf eine hochkarätig besetzte Jury: Ihr gehören die Spitzen der vier großen deutschen außeruniversitären Forschungsorganisationen an – Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft – sowie der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Prof Ursula M. Staudinger, Rektorin der TU Dresden, und Prof. Sebastian M. Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf.

Hintergrund Prof. Peter Wasserscheid
Prof. Peter Wasserscheid ist ein Pionier auf dem Gebiet der chemischen Wasserstoffspeicherung, der entscheidend zur Entwicklung neuer Wasserstoff-Speicherzyklen, optimierter Katalysatormaterialien, leistungsfähiger Reaktorkonzepte und überzeugender Verfahrensinnovationen beigetragen hat. Von besonderer Bedeutung sind seine Beiträge zur Erforschung und Anwendung von flüssigen organischen Wasserstoffträgern, die eine sichere und kostengünstige Handhabung von Wasserstoff in der bestehenden Kraftstoff-Infrastruktur erlauben. Als wichtiger Vordenker und Impulsgeber treibt Wasserscheid zudem die schnelle Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis im Rheinischen Revier voran. Die Kohleverstromung im größten Braunkohlerevier Europas endet 2030. Als Gründungsdirektor des Institute for a sustainable Hydrogen Economy des Forschungszentrums Jülich und Sprecher des Helmholtz-Wasserstoffclusters HC-H2 setzt er sich dafür ein, Wasserstofftechnologien als neues wirtschaftliches Standbein in der Region zu etablieren.

https://www.fau.de/2026/09/news/universitaet/fau-wasserstoff-experte-erhaelt-archimedes-science-award


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