
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<tiskova_zprava>
    <titulek>
        Das neue SAP-Portfolio Industry AI hilft Unternehmen bei der Bewältigung ihrer größten Herausforderungen
    </titulek>
    <datum>
        3.9.2026
    </datum>
    <autor>
        Paul Taylor | SAP SE
    </autor>
    <perex>
        Trotz des hohen Entwicklungstempos von Frontier-AI-Modellen lassen sich viele Probleme von Unternehmen nur schwer lösen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, bessere KI-generierte Vorschläge zur Verfügung zu haben.
    </perex>
    <text>
        
Vielmehr müssen Unternehmen in der Lage sein, bei der Ausführung von komplexen Prozessen logische Entscheidungen zu treffen, die einen umfangreichen, branchenspezifischen Kontext aus Daten, Vorschriften, menschlichen Arbeitsabläufen und Prozessen voraussetzen.

Es gibt Aufgaben, bei denen eine Vielzahl schwieriger Entscheidungen getroffen werden muss. Hierzu gehören beispielsweise der Einsatz und die Koordination von vielen Tausend Außendiensttechnikern, damit nach einem Sturm die Energienetze wiederhergestellt und ungeplante Ausfallzeiten reduziert werden können. Ein weiteres Beispiel ist die Aufrechterhaltung wichtiger Produktionslinien und eines hohen Serviceniveaus trotz Unterbrechungen in den globalen Lieferketten.

„Es ist unglaublich schwierig, diese Probleme zu lösen“, bekräftigt Dominik Metzger, President von Industry AI bei SAP. Denn dafür bedarf es gewaltiger organisatorischer Veränderungen, insbesondere in stark regulierten Branchen.

Der Einsatz der neuesten großen Sprachmodelle allein genügt nicht
Unter Führungskräften macht sich zunehmend die Erkenntnis breit, dass sich diese Herausforderungen mit einem leistungsfähigen großen Sprachmodell allein nicht bewältigen lassen. In diesen Situationen genügt es nicht, dass KI lediglich Vorschläge unterbreitet – sie muss Erkenntnisse und Kontextinformationen nutzen können, um die Ausführung von Geschäftsprozessen zu unterstützen. Hierzu benötigen Unternehmen Agentic AI, die in der Lage ist, vertrauenswürdige Geschäftsdaten zu nutzen, branchenspezifisches Wissen anzuwenden und verlässlich und nachvollziehbar zu handeln, sodass die an den Arbeitsabläufen beteiligten Mitarbeitenden optimal unterstützt werden.

Ihren größten Nutzen entfaltet KI, wenn sie den Kontext verstehen kann, in dem Entscheidungen getroffen werden. Fertigungsunternehmen müssen die Kundennachfrage, Produktionskapazitäten, Lieferantenrisiken und Qualitätsanforderungen miteinander in Einklang bringen. Energieversorger müssen Anlagen verwalten, die Sicherheit und Nachhaltigkeit gewährleisten und gesetzliche Vorgaben einhalten. Life-Sciences-Unternehmen müssen Innovationen entwickeln und gleichzeitig strengen Compliance-Anforderungen gerecht werden.

Um Großunternehmen bei der Lösung hochkomplexer Probleme zu unterstützen, führt die SAP ihr Branchenwissen aus 50 Jahren, ihr Know-how in Bezug auf die Entwicklung führender KI-Lösungen und kundenorientierte Bereitstellungsoptionen unter dem Dach einer Organisation zusammen. Ziel ist es, auf diese Weise maßgeschneiderte Entwicklungen schnell in Produkte für alle Kunden zu überführen.

Dadurch kann die SAP über kundenspezifische KI-Lösungen hinaus durchgängige, marktfähige Angebote für die KI-Transformation entwickeln und skalieren, mit denen Unternehmen branchenspezifische Geschäftsprobleme bewältigen können.

Kurz zusammengefasst: Das autonome Unternehmen ist die strategische Ausrichtung der SAP, die Plattform SAP Business AI bildet die Grundlage dafür und das Portfolio Industry AI ist ein stark maßgeschneidertes Angebot für Transformationsinitiativen, mit dem Kunden Herausforderungen ihrer Branche meistern und somit von erheblichem geschäftlichem Nutzen profitieren können.

Was Industry AI von anderen Angeboten unterscheidet
Das Portfolio Industry AI zeichnet sich durch drei Alleinstellungsmerkmale aus. Das sind erstens das Branchen- und Prozesswissen in 26 Branchen, das die SAP in über 50 Jahren gesammelt hat; zweitens die umfangreichen und vielfältigen Daten und Ontologien in den vorhandenen Aufzeichnungssystemen von SAP-Kunden und drittens spezielle Forward-Deployed-Engineering-Teams (FDE), die für Probleme, für die es keine Standardlösungen gibt, individuelle Entwicklungen für Kunden bereitstellen.

Im Rahmen des Forward-Deployed Engineering arbeiten KI-Fachleute wie Data Scientists und KI-Entwickler direkt beim Kunden daran, wichtige branchenspezifische Probleme zu lösen, die sich durch den Einsatz von Standardsoftware allein nicht beheben lassen. Beim Forward-Deployed Engineering geht es laut Dominik Metzger darum, „sich an den Problemen unserer Kunden festzubeißen“ und die Entwickler von Agentic-AI-Lösungen der SAP in die Herausforderungen dieser Kunden eintauchen zu lassen. „Wir werden in direkter Zusammenarbeit mit Kunden branchenspezifische KI-Anwendungen entwickeln, implementieren und skalieren, mit denen unsere Kunden einen konkreten Mehrwert erzielen können“, erklärt er.

Die Erfahrungen und Ergebnisse aus der Entwicklung dieser maßgeschneiderten Lösungen für ausgewählte Kunden fließen in ein standardisiertes Plattformangebot ein, das von zahlreichen weiteren Kunden implementiert und genutzt werden kann. Dieses Modell ermöglicht eine schnelle Skalierung und Bereitstellung. Zugleich wird auf diese Weise das Plattform- und Lösungsportfolio der SAP um hochwertige agentenbasierte Lösungen erweitert, die sich eng an den Bedürfnissen der Kunden und den aktuellen Prioritäten ihrer jeweiligen Branche orientieren.

Enge Zusammenarbeit mit Kunden
Die SAP hat sich dafür entschieden, mit Industry AI ein spezielles Angebot für Unternehmen auf den Markt zu bringen – in der festen Überzeugung, dass Agentic AI ihren tatsächlichen Nutzen dann entfalten kann, wenn sie in enger Zusammenarbeit mit den Branchenexperten entwickelt wird, die Tag für Tag mit konkreten geschäftlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Durch diese direkte Abstimmung mit Kunden lassen sich die dringendsten Probleme schnell identifizieren, praxisbezogene KI-Lösungen entwickeln und testen und ausgehend von den Erfahrungen beim Praxiseinsatz optimieren. Vor allem aber werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, konkrete geschäftliche Vorteile zu erzielen und die Auswirkungen von KI in der Praxis zu demonstrieren.

Dieser Ansatz trägt dazu bei, vielversprechende Ideen schneller in Lösungen umzusetzen. Zum einen können Teams den Prozess von der Ermittlung der Anforderungen bis zur Implementierung einer Lösung mit messbarem Mehrwert beschleunigen. Zum anderen wird sichergestellt, dass die entwickelten Lösungen die Anforderungen der Praxis widerspiegeln und nicht nur auf Annahmen basieren, die ohne wirkliche Kenntnis der Kundenumgebung getroffen wurden.

Für Unternehmenskunden der SAP hält das Angebot Industry AI nicht nur das Versprechen intelligenterer Software bereit. Es zeigt auch einen praxisorientierten Weg zum autonomen Unternehmen auf. Mit Industry AI müssen sich Teams nicht länger an generische Tools anpassen, sondern umfangreiche intelligente Funktionen werden in die bereits vorhandenen Abläufe und Entscheidungsprozesse integriert. Diesen liegen auch weiterhin die Geschäftsdaten, Kontrollmechanismen und Anwendungen zugrunde, die für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb sorgen.

Vorteile für Unternehmen mit Industry AI
Von welchen Vorteilen Unternehmen profitieren, lässt sich anhand von einfachen Beispielen veranschaulichen. Ein Energieversorger kann ein voraussichtlich benötigtes Ersatzteil frühzeitig identifizieren und relevante Lieferanten empfehlen, wodurch sich kostspielige Ausfallzeiten vermeiden lassen. Ein Händler kann Bestandspositionen und Werbeaktionen anhand von simulierten Szenarien und tatsächlichen Nachfragesignalen anpassen, bevor es zu Regallücken kommt. Ein Pharmahersteller kann durch hochpräzise, vollautomatisierte Chargenfreigabeprozesse von höchster Qualität eine sichere und zuverlässige Freigabe lebensrettender Medikamente gewährleisten.

Diese entscheidenden Vorteile ermöglichen es Unternehmen, schneller zu agieren, die Qualität zu verbessern und ihre Beschäftigten zu entlasten, sodass sie sich gezielt wertschöpfenden Aufgaben widmen können. Sie helfen Unternehmen auch dabei, ihr Branchenwissen als langfristigen Wettbewerbsvorteil zu nutzen – insbesondere im Zuge der stärkeren Integration von KI in die Unternehmensabläufe.

Die SAP hat mit der Schaffung des Geschäftsbereichs Industry AI einen strategischen Schritt nach vorn gemacht: Durch die Kombination von branchenspezifischem Know-how, durchgängigen Lösungen und einem wertorientierten Angebot ist sie bestens positioniert, sich von den Mitbewerbern abzuheben.

Mit der Abgrenzung von anderen Anbietern von KI-Plattformen und traditionelleren Unternehmen, die Forward-Deployed Engineering einsetzen, verfolgt die SAP nicht nur das Ziel, kundenspezifische KI-Services bereitzustellen. Vielmehr geht es darum, branchenspezifisches Know-how in skalierbare, wiederverwendbare Angebote einfließen zu lassen, die bei verschiedenen Kunden implementiert werden können. Dadurch entsteht ein nachhaltigeres und stärker differenziertes Modell für die Wertschöpfung mit KI.

Das Angebot Industry AI wird als All-in-One-Paket positioniert, das im Rahmen eines Vertrags neben der Nutzung der Plattform auch Cloud-Services, Lösungen, Forward-Deployed Engineering und Support durch Fachleute beinhaltet. Der Preis orientiert sich dabei an dem tatsächlichen Nutzen, den Kunden damit erzielen können.

Grundlage für dieses Angebot sind das umfangreiche Branchenwissen der SAP, die Platform SAP Business AI und der Knowledge Graph. Gemeinsam schaffen diese Elemente die Voraussetzungen für die Entwicklung maßgeschneiderter Prozesse für Kunden. Der Ansatz der SAP basiert außerdem auf der Geschäftslogik der Kunden, jahrzehntelanger Erfahrung und Governance-Funktionen für Unternehmen, die Bestandteil von Standardprodukten sind und das Portfolio Industry AI von Lösungen unterscheiden, die andere Anbieter kürzlich vorgestellt haben.

Was versteht man unter „Frontier AI“?
Als „Frontier AI“ werden hochentwickelte KI-Modelle bezeichnet, die jeweils die modernsten KI-Funktionen nutzen. Diese hochleistungsfähigen Basismodelle, die in der Regel als sehr große Sprachmodelle implementiert werden, eröffnen neue Möglichkeiten für den Einsatz von KI-Technologie. Typische Merkmale dieser Modelle sind ihre enorme Größe, multimodale Funktionen und die Fähigkeit, eine Vielzahl komplexer Aufgaben in verschiedensten Bereichen auszuführen.In die Kategorie der Frontier-AI-Modelle fallen Claude Opus 4.8 von Anthropic, GPT-5.5 von OpenAI, Gemini 3.1 Pro von Google DeepMind, Grok 4.3 von xAI und Open-Weight-Modelle wie DeepSeek V4 und Qwen3.7-Max von Alibaba (Stand Mitte 2026).

Wie es weitergeht mit KI
Wie beim Weltwirtschaftsforum gezeigt wurde, ist für eine erfolgreiche Skalierung der KI-Nutzung nicht nur die Technologie als solche ausschlaggebend. Vielmehr kommt es auch darauf an, wie Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse in der Praxis angepasst werden und welche Governance-Strukturen Unternehmen für neue KI-Funktionen einrichten.

Die SAP unterstützt Unternehmen bei der Lösung branchenspezifischer Probleme, die sich auch mit der leistungsfähigsten generischen KI nicht bewältigen lassen. Denn letztlich geht es um die Transformation von Unternehmen und Geschäftsprozessen und nicht einfach nur um die Implementierung von KI. Dies kann neue Möglichkeiten für die Transformation von Branchen durch den Einsatz von KI schaffen, indem über isolierte Anwendungsszenarien hinaus eine autonome, durchgängig agentengestützte Ausführung von Geschäftsprozessen ermöglicht wird.

https://news.sap.com/germany/2026/09/ki-wie-industry-ai-unternehmen-hilft


    </text>
</tiskova_zprava>
