
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<tiskova_zprava>
    <titulek>
        Etat des Auswärtigen Amts bleibt stabil
    </titulek>
    <datum>
        24.8.2026
    </datum>
    <autor>
          | Deutscher Bundestag
    </autor>
    <perex>
        Liveübertragung: Mittwoch, 9. September, 13 Uhr.


    </perex>
    <text>
        
Der Bundestag berät am Mittwoch, 9. September 2026, in erster Lesung gut eineinhalb Stunden lang den Etatentwurf 2027 des Auswärtigen Amtes. Der Einzelplan 05 des Bundeshaushalts 2027 (21/7300(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) sieht Ausgaben in Höhe von 5,9 Milliarden Euro vor – etwas weniger als 2026 (6,0 Milliarden Euro). Außenminister Johann Wadephul (CDU) kann mit Einnahmen von 192,8 Millionen Euro kalkulieren – wie auch in diesem Jahr. Der Einzelplan 05 soll nach den bis Freitag, 11. September 2026, andauernden Beratungen sämtlicher Einzelpläne des Bundes an den Haushaltsausschuss überwiesen werden.

Etwas weniger Geld für die Friedenssicherung
Die Programmausgaben im Kapitel „Sicherung von Frieden und Stabilität“ (0501) sollen laut Entwurf um 233,8 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro sinken. Für Ausgaben in der Titelgruppe „Humanitäre Hilfe und Krisenprävention“ sieht der Entwurf 1,4 Milliarden Euro vor und liegt damit leicht unter dem Niveau für dieses Jahr. Die in dem Kapitel enthaltenen Ausgaben in der Titelgruppe „Leistungen an die VN und im internationalen Bereich“ sollen mit rund 680 Millionen Euro um mehr als 200 Millionen Euro geringer ausfallen als im laufenden Jahr (2026: 887,8 Millionen Euro). Der Mittelansatz in der Titelgruppe „Sicherheit, Stabilität und Abrüstung“ soll von 73,0 auf 70,7 Millionen Euro sinken. Für die Titelgruppe „Globale Partnerschaften“ sind statt 20,1 Millionen Euro in 2026 für 2027 19,9 Millionen Euro eingeplant.

Die Ausgaben im Kapitel „Bilaterale Zusammenarbeit und Pflege der Auslandsbeziehungen“ (Kapitel 0502) sollen 2027 von 180 Millionen Euro auf 228,9 Millionen Euro stiegen. Für die „Pflege kultureller Beziehungen zum Ausland“ (Kapitel 0504) sind im Jahr 2027 im Entwurf Ausgaben in Höhe von 960,5 Millionen Euro vorgesehen, 17,7 Millionen Euro weniger als im laufenden Jahr. Darunter fallen unter anderem die Ausgaben für das deutsche Auslandsschulwesen, die in der entsprechenden Titelgruppe mit 308,8 Millionen Euro veranschlagt sind und damit rund acht Millionen Euro über dem Vorjahresansatz liegen.

Für die Titelgruppe „Allgemeine Auslandskulturarbeit“ sollen im kommenden Jahr insgesamt 116,2 Millionen Euro (2026: 127,5 Millionen Euro) als Projektförderung ausgereicht werden dürfen. Die intentionelle Förderung der allgemeinen Auslandskulturarbeit schlägt mit 510,4 Millionen Euro zu Buche (2026: 516,2 Millionen Euro). Darunter fallen unter anderem die Zuschüsse an das Goethe-Institut (225,3 Millionen Euro) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (204,9 Millionen Euro) für Betriebe und operative Mittel. (hau/24.08.2026)

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw37-de-auswaertiges-1194738


    </text>
</tiskova_zprava>
