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        Bayerns Wirtschaftsminister kommentiert steigende Exportzahlen
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        21.8.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        MÜNCHEN Die bayerischen Exporte sind im ersten Halbjahr 2026 gestiegen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger blickt mit etwas Zuversicht auf die aktuellen bayerischen Handelszahlen: „Bayerns Exporte stabilisieren sich – jetzt müssen Kostenentlastungen kommen. Unter anderem: CO2-Steuer auf Sprit abschaffen um Transportkosten zu senken, EU-Verpackungsverordnung als Exportbremse und Bürokratiemonster abschaffen, ebenso die E-Auto-Prämie, die vor allem der ausländischen Konkurrenz nutzt. Es ist ohnehin ein Wunder, wie stabil unsere Wirtschaft ist und bei all diesen ideologischen Sargnägeln im Knie überhaupt noch funktioniert. Die Spritpreise müssen runter, um Mobilität und LKW-Transport zu entlasten. Das wäre sinnvoller als die E-Auto-Prämie, mit der wir vor allem die ausländische Konkurrenz unserer Autoindustrie subventionieren.“
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Im ersten Halbjahr 2026 hat Bayerns Wirtschaft ein Handelsvolumen von 236,5 Milliarden Euro erreicht, davon 117,3 Mrd. Euro Exporte und 119,2 Mrd. Euro Importe. Die Exporte im ersten Halbjahr 2026 stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent. Die Ausfuhren in die EU-Länder erhöhten sich im selben Zeitraum besonders stark um 9,5 Prozent. Erfreuliche Zuwächse gab es etwa bei den Abnehmerländern Polen, Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien, Ungarn, Spanien.

„Dass die Exporte insgesamt gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigen macht deutlich, dass die bayerische Wirtschaft den nach wie vor bestehenden geoökonomischen Schwierigkeiten trotzt. Rückgänge auf zentralen Märkten wie den USA können wir durch Anstiege in anderen Regionen kompensieren. Es ist daher richtig und wichtig, dass wir uns mit unserer Außenhandelsstrategie weiterhin breit aufstellen und Staatssekretär Tobias Gotthardt und ich mit Wirtschaftsdelegationen regelmäßig zahlreiche internationale Handelspartner besuchen oder im bayerischen Wirtschaftsministerium empfangen“, betont Aiwanger.

Besonders erfreulich ist, dass das traditionelle Handelsdefizit mit Polen durch Exportstärke im ersten Halbjahr 2026 sogar in einen Überschuss umgewandelt wurde. Bei seiner Polenreise Ende Oktober 2026 will sich Aiwanger über das Engagement bayerischer Unternehmen im fünftgrößten EU-Land informieren und mit einer Wirtschaftsdelegation weitere Chancen und Potenziale für bayerische Unternehmen ausloten.

Ansprechpartnerin:Viola KemmerStellv. Pressesprecherin

https://www.bayern.de/bayerns-wirtschaftsminister-kommentiert-steigende-exportzahlen


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