
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<tiskova_zprava>
    <titulek>
        Tirol baut seine Position als führendes Radland der Alpen weiter aus
    </titulek>
    <datum>
        7.8.2026
    </datum>
    <autor>
          | Land Tirol
    </autor>
    <perex>
         Aktuell Bauprojekte im gesamten Bundesland in Umsetzung oder in Planung. 
    </perex>
    <text>
        


Tiroler Radstrategie 2030: Leuchtturmprojekt im Zeichen von Gesundheit, Sport und Nachhaltigkeit
Radfahren als wichtiger Baustein für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität
Mit radrouting und radapp sicher auf zwei Rädern unterwegs

Mit rund 7.200 Kilometer Mountainbike-Routen, 400 Kilometer Singletrails und rund 1.100 Kilometern Radwegen ist Tirol ein attraktives Pflaster für Freizeit- sowie AlltagsradfahrerInnen. Um dieses Angebot weiter auszubauen, hat das Land Tirol in den vergangenen Jahren rund 55,8 Millionen Euro in das überörtliche Radwegenetz investiert. Dazu zählt beispielsweise der neue Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt einer modernen Geh- und Radwegunterführung, die die Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und Radfahrende deutlich verbessert. Aber auch in Zukunft wird das Radwegenetz in Tirol erweitert und ausgebaut: Derzeit befinden sich in ganz Tirol Bauprojekte von Lienz über Kufstein bis ins Tiroler Oberland und Außerfern in Umsetzung oder in Planung.

Aktuelle Projekte vom Wipptal bis zum Plansee

„Mit unserer Radoffensive setzen wir den konsequenten Ausbau der Radwegeinfrastruktur in Tirol fort. Unser Ziel ist es, noch mehr Tirolerinnen und Tiroler für das Radfahren zu begeistern – sei es auf dem Weg zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit. Dafür schaffen wir Schritt für Schritt attraktive und sichere Rahmenbedingungen“, betont Sportlandesrat LHStv Philip Wohlgemuth.

Zu den derzeit wichtigsten Projekten zählt auch der weitere Ausbau der Radverbindung zwischen Innsbruck-Mitte und dem Schloss Ambras. Mit dem Lückenschluss entlang der Aldranser Straße entsteht bis 2027 eine durchgängige, sichere Verbindung für den Radverkehr. Der neue Radweg wird bergwärts verlaufen, eine Breite von zwei Metern aufweisen und mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt mit der Radroute 30 im Wipptal: Ziel ist es dort, in Abstimmung mit laufenden Bauvorhaben der ASFINAG – wie dem Neubau der Luegbrücke oder dem Sicherheitsausbau am Brennersee – bis 2034 einen durchgängigen Radweg von Matrei bis zum Brennerpass zu realisieren.

Aktuell wird unter anderem am Planseeradweg im Außerfern nachgeschärft. Die Fertigstellung ist bis September 2026 geplant. Auch Abschnitte der Via Claudia Augusta (Bezirk Reutte) werden derzeit saniert beziehungsweise ausgebaut. Voraussichtlich sollen auch dort die Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Radstrategie 2030 setzt klare Schwerpunkte

Den strategischen Rahmen aller Rad-Maßnahmen bildet die Tiroler Radstrategie 2030. Ihr Ziel ist es, den Radverkehr nachhaltig zu stärken und das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel im Alltag und in der Freizeit weiter zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder:


Mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen,
die Sicherheit für Radfahrende weiter erhöhen und
Tirol als führende Radregion im Alpenraum stärken.

Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Land konsequent in den Ausbau, die Erhaltung und die Sanierung der Radinfrastruktur. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Radverkehrs laufend beobachtet und evaluiert.

56 Prozent Potential: Mehr Radverkehr als Beitrag zur Mobilitätswende

Der Ausbau der Radinfrastruktur verfolgt nicht nur das Ziel, das Radfahren attraktiver zu machen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.

„56 Prozent der Wege, die in Tirol mit dem Auto zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer und damit ideal für den Radverkehr geeignet. Eine nachhaltige Mobilitätswende gelingt nur mit einer konsequenten Förderung des Radverkehrs. Radfahren ist klimafreundlich, wirkt verkehrsberuhigend und verursacht keine Lärmemissionen“, betont Mobilitätslandesrat René Zumtobel.

Von der Anreise über Wegsperren bis hin zum Schwierigkeitsgrad

Neben dem kontinuierlichen Ausbau der Radinfrastruktur setzt das Land Tirol auf digitale Angebote, die das Radfahren im Alltag und in der Freizeit einfacher und komfortabler machen. Mit der Plattform radrouting tirol und der radapp tirol stehen RadfahrerInnen moderne Werkzeuge zur Verfügung, um Touren zu planen und sich sicher ans Ziel navigieren zu lassen. Neben Infos zu Wegsperren liefern die digitalen Instrumente auch Daten wie individuelle Routenvorschläge nach Schwierigkeitsgrad, die Einbindung öffentlicher Verkehrsmittel für An- und Abreise sowie eine sprachgestützte Turn-by-Turn-Navigation. Damit erhalten TirolerInnen ebenso wie Gäste eine zeitgemäße Orientierungshilfe für ihre Radfahrten. Die hohe Nutzung der digitalen Services verdeutlicht ihren Mehrwert: Allein im Mai dieses Jahres verzeichneten die App und die Webanwendung zusammen rund 7.500 Routenabfragen. Erfahrungsgemäß wird der Höchstwert der Abfragen im August erreicht.

„Tirol verfügt über ein großes Angebot für Radbegeisterte. Vonseiten des Landes investieren wir und stellen Angebote zu Verfügung, die das Radfahren in Tirol sicher, modern und geordnet gestalten. Das ist ein weiterer Leistungsnachweis für Tirol als Sportland Nummer eins“, betont LHStv Wohlgemuth.


https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-baut-seine-position-als-fuehrendes-radland-der-alpen-weiter-aus


    </text>
</tiskova_zprava>
