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        Digitale Bürgersprechstunden zu geplanter Stromleitung zwischen Bayern und Hessen
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    <datum>
        14.7.2026
    </datum>
    <autor>
        Janina Heidl | Amprion GmbH
    </autor>
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        Amprion hat Ende Mai 2026 bei der Bundesnetzagentur die Unterlagen zur Bundesfachplanung für die geplante Stromleitung zwischen Aschaffenburg und Urberach (Rödermark) eingereicht. Am 28. und 29. Juli sowie am 11. und 12. August steht Amprion für individuelle Rückfragen im Rahmen von digitalen Bürgersprechstunden zur Verfügung.
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    <text>
        
Ein wesentlicher Bestandteil der Unterlagen nach § 8 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG)

ist eine raumordnerische Bewertung des geplanten Leitungsverlaufs sowie eine strategische Umweltprüfung. Ziel dieser Prüfungen ist es, einen Trassenkorridor zu ermitteln, in dem die Stromleitung künftig verlaufen kann und der sowohl mit den Zielen der Raumordnung vereinbar ist als auch Natur und Umwelt so gering wie möglich beeinträchtigt.

Zurzeit findet die öffentliche Auslegung der Unterlagen statt. Die Unterlagen sind unter netzausbau.de/vorhaben96 online auf der Webseite der Bundesnetzagentur einsehbar.

 

Bürgersprechstunden zu Bundesfachplanungsunterlagen

Begleitend zur Offenlage bietet Amprion am 28. und 29. Juli sowie am 11. und 12. August 2026 digitale Bürgersprechstunden an, um die Unterlagen zu erläutern.

„In 30-minütigen Einzelgesprächen können Interessierte konkrete Fragen zu den Unterlagen stellen“, erklärt Janina Heidl, zuständige Amprion-Projektsprecherin.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter amprion.net/vorhaben96/termine erforderlich. Die digitalen Termine können an den vier Tagen zwischen 15 und 18 Uhr vereinbart werden. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen ihre Zugangsdaten.

Stellungnahmen zu den Bundesfachplanungsunterlagen können bis zum 7. September 2026 bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden.

Zum Vorhaben

Amprion plant den Neubau einer 380-Kilovolt-Stromleitung zwischen Aschaffenburg in Bayern und Rödermark in Hessen, um dem steigenden Strombedarf im südöstlichen Teil von Hessen und im Nordwesten Bayerns gerecht zu werden. Die Maßnahme wurde als Nr. 96 im Bundesbedarfsplangesetz bestätigt. Dementsprechend hat Amprion als zuständiger Übertragungsnetzbetreiber den gesetzlichen Auftrag, sie zu planen und umzusetzen.In einem ersten Schritt ist bis 2027 die Durchführung eines Bundesfachplanungsverfahrens in Zuständigkeit der Bundesnetzagentur in Bonn vorgesehen. Ziel der Bundesfachplanung ist die Festlegung eines in der Regel 1.000 Meter breiten Trassenkorridors für die Umsetzung des Vorhabens.Im anschließenden Planfeststellungsverfahren wird ein konkreter und möglichst raum- sowie umweltverträglicher Trassenverlauf innerhalb des festgelegten Korridors ermittelt. Amprion plant nach derzeitigem Stand den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens Ende 2031.Die Inbetriebnahme der rund 30 Kilometer langen Leitung ist für 2035 vorgesehen.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.amprion.net/vorhaben96 oder auf der Seite der Bundesnetzagentur www.netzausbau.de/vorhaben96

https://www.amprion.net/Presse/Presse-Detailseite_96960.html


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