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        Living Lab NRW inspiriert den studentischen Wettbewerb „Gateway Wuppertal – Neues aus Bestehendem schaffen“ – TU Wien gewinnt
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        10.7.2026
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    <autor>
        Marylen Reschop | Bergische Universität Wuppertal
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        Im Rahmen der Bundesgartenschau 2031 soll an der Königshöhe in Wuppertal eine neue Hängebrücke mit Funktionsgebäude entstehen. Wie ein Entwurf für dieses Gebäude aussehen könnte, danach fragte der Studierendenwettbewerb „Integrale Planung“, den der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Kooperation mit der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und der Bundesgartenschau 2031 (BUGA 2031) auslobte. Die Besonderheit: Konkret sollten die Teams Materialien aus den Gebäuden des Living Lab NRW in ihren Entwürfen verwenden. Am besten gelang das einem Team der TU Wien.
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Mit und an den Gebäuden des Living Lab NRW forschte die Bergische Universität drei Jahre lang zum Thema klimaneutrales und nachhaltiges Bauen. In diesem Jahr endet das Projekt – für den VDI ein passender Zeitpunkt, das Living Lab NRW in seinen Wettbewerb einzubinden, der in diesem Jahr bereits zum vierzehnten Mal stattfand.

Der Wettbewerb richtet sich an Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen, die gemeinsam in Teams Entwürfe einreichen konnten. Unter dem Titel „Gateway Wuppertal – Neues aus Bestehendem schaffen“ legte die Aufgabe den Fokus auf das Thema Wiederverwendung von bereits genutzten Bauteilen. Ziel war es, kreative, ressourcenschonende und zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, die als Inspiration für die BUGA 2031 und die nachhaltige Entwicklung Wuppertals dienen.

Das Living Lab NRW unterstützte die Wettbewerbsteams mit Zugang zu Bestandsmaterialien, Forschungsergebnissen und fachlicher Begleitung. Ziel war es, theoretische Ansätze aus Lehre und Forschung direkt in die Praxis zu überführen und die Grenzen zwischen Hochschule und Anwendung zu überwinden.

Vielseitig nachhaltig

Die eingereichten Entwürfe berücksichtigen zirkuläres Bauen, Familienfreundlichkeit und nachhaltige Stadtentwicklung. So wurden auch ein barrierearmer Zugang zur Hängebrücke, Serviceangebote für Besucher*innen und ein Apartment mit Atelier für Kunstschaffende in naturnaher Lage auf dem Kiesberg mitgedacht. Bei ihrer Sitzung Anfang Juli an der Bergischen Universität wählte eine Fachjury, zu der auch Living Lab-Projektleiterin Dr. Katharina Simon von der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen gehörte, die Sieger*innen aus.

Hier überzeugte das Team der TU Wien mit einem ganzheitlichen Entwurfsansatz. Die Idee: Städtebaulich fügt sich das Gebäude sensibel in die Umgebung ein und schafft eine starke Verbindung von Landschaft, Infrastruktur und Architektur. Besonders positiv bewertet die Jury die klare Haltung, mit der das Bauwerk die Qualitäten des Ortes stärkt, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen.

Hervorgehoben wird zudem, dass das Team konsequent den hohen Anteil von wiederverwendetem Material mitdenkt. „Die vorhandenen Ressourcen werden gestalterisch und konstruktiv überzeugend eingesetzt und prägen die Identität des Projekts. So entsteht eine ansprechende, eigenständige Architektur, die Nachhaltigkeit, Funktionalität und gestalterische Qualität beispielhaft miteinander verbindet“, erklärt die Jury.

Der zweite Preis geht an ein Team der Universität Stuttgart, zwei dritte Preise gehen ebenfalls nach Stuttgart und an die FH Aachen.

https://www.uni-wuppertal.de/de/news/detail/living-lab-nrw-inspiriert-den-studentischen-wettbewerb-gateway-wuppertal-neues-aus-bestehendem-schaffen-tu-wien-gewinnt


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