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        Gerlach wirbt für verstärkten Ausbau der Künstlichen Intelligenz in der Medizin – Bayerns Gesundheitsministerin anlässlich der Landesdelegiertenversammlung des Hartmannbundes in Würzburg
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    <datum>
        4.7.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach wirbt für einen verstärkten Ausbau der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Medizin. Gerlach betonte am Samstag anlässlich der Landesdelegiertenversammlung des Hartmannbundes in Würzburg: „Die entscheidende Frage ist heute nicht mehr, ob KI in die Medizin kommt, sondern wann und wie. Aus früheren visionären Ideen wie Big Data oder maschinellem Lernen sind inzwischen reale Anwendungen geworden. Künstliche Intelligenz kann bereits heute frühzeitig Auffälligkeiten in Röntgenbildern, CT-Aufnahmen oder pathologischen Befunden erkennen. Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegt darin ein enormes Potential, weil die frühestmögliche Behandlung die beste ist.“
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Die Ministerin ergänzte: „Zudem können KI-Systeme bei der Therapieplanung helfen – weg von Standardtherapien hin zur Erfassung individueller Risiken und personalisierten Behandlungsstrategien.“

Mit Blick auf administrative Aufgaben erklärte Gerlach: „Künstliche Intelligenz kann bei Dokumentationsarbeiten unterstützen, Arztgespräche automatisch transkribieren, die Befunde strukturiert aufarbeiten und gleich für die Abrechnung fertig machen – ohne Überstunden nach Feierabend oder gar bis in die Nacht hinein. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Medizin und die Patientinnen und Patienten.“

Gerlach wies darauf hin, dass trotz aller Fortschritte noch viele Herausforderungen wie z.B. eine flächendeckende digital gestützte Gesundheitsversorgung zu bewältigen seien: „Wir haben die entscheidenden Grundlagen für die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung in Deutschland und vor allem in Bayern geschaffen. Daran muss nun weitergearbeitet werden, damit die Anwender einen wirklichen Vorteil verspüren. Ein Beispiel hierfür ist die elektronische Patientenakte (ePA), bei deren Einführung der Freistaat den Bund konstruktiv unterstützt hat: Ohne spürbaren Mehrwert wird sie kein revolutionäres Hilfsmittel werden. Der Ausbau der ePA hin zu einem KI-gestützten, persönlichen Gesundheitscockpit ist aus meiner Sicht der Schlüssel für die Praxis der Zukunft. Dafür setze ich mich auf Bundesebene ein.“

Die Ministerin hob hervor, dass trotz KI die medizinische Verantwortung bei den Ärztinnen und Ärzten bleibe: „KI kann unterstützen. Sie liefert Informationen, Wahrscheinlichkeiten, Entscheidungshilfen, aber sie übernimmt keine Verantwortung. Die individuelle Not eines Menschen können nur die Ärztinnen und Ärzte verstehen. Nicht die Technik entscheidet über den Menschen, sondern der Mensch entscheidet mit Unterstützung der Technik.“

https://www.bayern.de/gerlach-wirbt-fuer-verstaerkten-ausbau-der-kuenstlichen-intelligenz-in-der-medizin-bayerns-gesundheitsministerin-anlaesslich-der-landesdelegiertenversammlung-des-hartmannbundes-in-wuerzburg


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