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        LSth. Bitschi und LR Tittler: Leistungsfähige Infrastruktur für Güterverkehr in Vorarlberg sicherstellen
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    <datum>
        3.7.2026
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    <autor>
        Thomas Mair | Land Vorarlberg
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        Ausbau des Güterterminals Wolfurt, Digitalisierung der Zollabfertigung und Verkehrsmaßnahmen stärken Wirtschaftsstandort.
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Bregenz (VLK) – Mit dem Ausbau des Containerterminals Wolfurt, der Digitalisierung der Zollabfertigung und gezielten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur setzt das Land Vorarlberg gemeinsam mit den zuständigen Partnern wichtige Schritte zur Stärkung des Wirtschafts- und Logistikstandortes. Ziel ist es, den Güterverkehr effizienter abzuwickeln, die Verlagerung auf die Schiene weiter voranzutreiben und gleichzeitig die Bevölkerung entlang der betroffenen Verkehrsachsen spürbar zu entlasten.



„Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig müssen wir dort, wo Verkehr entsteht, die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich halten. Genau diese Ziele verfolgen wir mit den nun laufenden Maßnahmen“, betonen Landesstatthalter Christof Bitschi und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler. 

Ausbau Containerterminal WolfurtDer Containerterminal Wolfurt ist der wichtigste Umschlagplatz für den kombinierten Güterverkehr in Vorarlberg und weit über die Landesgrenzen hinaus von zentraler Bedeutung. Die ÖBB-Infrastruktur AG plant deshalb eine schrittweise Erweiterung des Terminals.

Bereits bis 2029 werden zusätzliche Fernsteuerstände eingerichtet, ein dritter Portalkran in Betrieb genommen sowie moderne Videogates installiert. Dadurch können Bahn- und LKW-Abfertigungen deutlich beschleunigt und die Kapazität bereits in einer ersten Ausbaustufe erhöht werden.

In einer weiteren Ausbaustufe ab Anfang der 2030er-Jahre sind vier zusätzliche Gleise sowie zwei weitere Portalkräne vorgesehen. Damit soll die Kapazität des Terminals nahezu verdoppelt werden.

„Die Erweiterung des Terminals stärkt den kombinierten Verkehr und schafft die Voraussetzungen, noch mehr Güter effizient über die Schiene abzuwickeln. Davon profitieren sowohl unsere Wirtschaft als auch die Umwelt“, erklärt Landesrat Marco Tittler.

Digitalisierung sorgt für spürbare VerkehrsentlastungParallel zum Ausbau des Güterterminals wird derzeit die Digitalisierung der Zollabfertigung umgesetzt. Mit dem Projekt „Smart Border Austria“ werden die bisherigen papierbasierten Abfertigungsprozesse durch digitale Verfahren ersetzt.Die notwendigen Umbauarbeiten an den Grenzzollstellen laufen bereits. Nach dem Pilotbetrieb in Feldkirch-Tisis werden bis Ende August die Standorte Höchst, Mäder, Meiningen und Hohenems digital in Betrieb genommen. Die Grenzzollstelle Lustenau folgt im September.

„Diese Digitalisierung bringt einen mehrfachen Nutzen. Die Abläufe werden einfacher und schneller, unsere Unternehmen profitieren von kürzeren Wartezeiten und gleichzeitig erwarten wir eine deutliche Entlastung der Verkehrssituation rund um den Güterbahnhof Wolfurt und den Kreisverkehr Dornbirn Nord“, so Bitschi.

Derzeit fahren durchschnittlich rund 600 LKW pro Tag das Zollamt Wolfurt an. Diese Zahl soll sich nach Umsetzung der digitalen Zollabwicklung deutlich reduzieren.

Infrastruktur vorausschauend weiterentwickelnBegleitend zur Digitalisierung und zum Ausbau des Güterterminals werden auch die notwendigen Straßeninfrastrukturmaßnahmen vorangetrieben. Geplant ist unter anderem der Umbau des Kreisverkehrs Dornbirn Nord zu einer leistungsfähigeren Kreuzung mit Verkehrslichtsignalanlage. Parallel setzt sich das Land weiterhin für den raschen Ausbau der Halbanschlussstelle Wolfurt-Lauterach zu einem Vollanschluss ein.„Wer Verkehr intelligent steuern und Engpässe beseitigen will, muss Infrastruktur rechtzeitig weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen in den betroffenen Regionen nachhaltig zu erhöhen“, betont Bitschi.

Schienengüterverkehr weiter stärkenEin weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Das Land arbeitet gemeinsam mit der Wirtschaft an einem Zielbild für den Schienengüterverkehr, das im zweiten Halbjahr 2026 erarbeitet werden soll. Dabei werden insbesondere transportierende und verladende Unternehmen eng eingebunden.

„Unser Ziel ist ein moderner, leistungsfähiger und nachhaltiger Güterverkehr. Dafür braucht es leistungsfähige Terminals, moderne Zollprozesse, gut ausgebaute Straßen und gleichzeitig attraktive Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr. Nur mit diesem Gesamtpaket sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes und entlasten gleichzeitig die Bevölkerung“, halten Landesstatthalter Christof Bitschi und Landesrat Marco Tittler abschließend fest.


https://presse.vorarlberg.at/land/public/LSth-Bitschi-und-LR-Tittler-Leistungsf-hige-Infrastruktur-f-r-G-terverkehr-in-Vorarlberg-sicherstell


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