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        Infineon eröffnet Smart Power Fab in Dresden
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        2.7.2026
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    <autor>
          | Stadt Dresden
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        Milliardeninvestition stärkt Europas wichtigsten Halbleiterstandort weiter.
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Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon hat am heutigen Donnerstag, 2. Juli 2026, seine neue Smart Power Fab in Dresden feierlich eröffnet. Mit fünf Milliarden Euro zählt die Investition zu einer der größten in der Geschichte Sachsens und bestätigt die hohe Attraktivität Dresdens für internationale Hightech-Unternehmen. Im Zuge des Neubaus entstehen 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Der Bau der Smart Power Fab beweist eindrucksvoll, dass industrielle Großprojekte von internationaler Bedeutung in Dresden effizient und zügig umgesetzt werden können. Um das Wachstum der lokalen Halbleiterindustrie weiterhin zu unterstützen, investiert Dresden zusammen mit Partnern massiv in die öffentliche Infrastruktur.







„Die Eröffnung der Smart Power Fab ist ein wichtiger Tag für Dresden. Als Stadt schaffen wir die Rahmenbedingungen, die solche Leuchtturmprojekte möglich machen. Wir heben die städtische Infrastruktur auf ein völlig neues Level, bauen Stromnetze sowie Wasser- und Abwasserversorgung passgenau aus. Im Herbst startet mit dem Neubau des Berufsschulzentrums für Elektrotechnik ein neues Kapitel für die Ausbildung künftiger Fachkräfte. Diese Investitionen machen den Standort fit für die Zukunft und stärken Dresdens Position als pulsierendes Herz der europäischen Halbleiterindustrie.“


Oberbürgermeister Dirk Hilbert






Unternehmen mit Tradition am Standort
Infineon gehört mit rund 4.000 Beschäftigten zu den größten industriellen Arbeitgebern in Dresden. Die Unternehmensgeschichte am Standort reicht bis in die 1990er Jahre zurück, als die ersten Fertigungsstätten noch unter Siemens entstanden. Mit dem 2018 eröffneten Entwicklungszentrum mit Schwerpunkt auf Automobil-, Leistungs- und KI-Anwendungen sowie der neuen Smart Power Fab baut das Unternehmen seine Präsenz in Dresden konsequent aus. Der Bau der neuen Fab wird im Rahmen des European Chips Act unterstützt und leistet einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas.

Beim Bau der Smart Power Fab wurden hohe Maßstäbe an Nachhaltigkeit und den transparenten Dialog mit den Anwohnern und Unternehmen in der Nachbarschaft angelegt. Umfangreiche Ausgleichs- und Naturschutzmaßnahmen tragen zur ökologischen Aufwertung verschiedener Flächen im Stadtgebiet bei. Regelmäßige Bürgersprechstunden und ein Newsletter begleiteten das Großprojekt während der gesamten Bauphase. Der Erfolg des Vorhabens ist zugleich Ausdruck der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen, der Landeshauptstadt Dresden, der Landesdirektion Sachsen sowie zahlreichen weiteren Partnern. Das Amt für Wirtschaftsförderung koordinierte das Investitionsvorhaben auf kommunaler Ebene und begleitete die Umsetzung gemeinsam mit den beteiligten Fachämtern.

Öffentliche Infrastruktur wächst mit
Die Ansiedlung und Erweiterung internationaler Hightech-Unternehmen wie Infineon lösen erhebliche Folgeinvestitionen aus. Um dieses Wachstum nachhaltig zu begleiten, investiert die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit Partnern gezielt in die städtische Infrastruktur. Dazu gehört etwa eine leistungsfähige technische Infrastruktur wie der Ausbau der lokalen und regionalen Stromversorgung und der Neubau eines Flusswasserwerks, das Wasser aus der Elbe zu den großen Halbleiterfabriken im Dresdner Norden bringen und die Versorgungssicherheit für die ganze Stadt erhöhen soll.Bereits Ende des Jahres soll ein neuer Industriesammler zur Entsorgung von industriellem Abwasser in Betrieb genommen werden. Parallel entstehen mit dem Neubau des Berufsschulzentrums für Elektrotechnik in Prohlis wichtige Voraussetzungen für die Ausbildung künftiger Fachkräfte. 






 

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/07/pm_004.php?pk_campaign=RSS&pk_kwd=news


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