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        Staatsministerin Güler vor ihrer Reise in die Dominikanische Republik, nach Costa Rica und nach Jamaika
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        29.6.2026
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    <autor>
          | Auswärtiges Amt
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        Costa Rica, Jamaika und die Dominikanische Republik sind echte Partner, mit denen Deutschland seit vielen Jahren politisch und wirtschaftlich eng verbunden ist. Deutschland wendet sich verstärkt Lateinamerika und der Karibik zu – die jüngsten Reisen des Bundespräsidenten und des Bundesaußenministers zeugen davon.
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In dieser Region wollen wir politische Allianzen vertiefen und die wirtschaftlichen Verflechtungen ausbauen. Lateinamerika und die Karibik – diese Großregion umfasst mehr als 30 Staaten, von denen sich die meisten zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, zu Marktwirtschaft und Sozialstaat, zu einer multilateralen, wertebasierten internationalen Ordnung bekennen. Es ist in unserem ureigensten Interesse, unsere Beziehungen zu ihnen umfassend ausbauen. Ich möchte mit meiner Reise unterstreichen, wie eng und partnerschaftlich wir zusammenarbeiten, und wie unsere Handelsbeziehungen in den letzten Jahren gewachsen sind.

Für Deutschland und die karibischen Staaten gilt: Gemeinsam sind wir besser aufgestellt. Auf meiner Reise wird es darum gehen, wie wir noch enger zusammenarbeiten können – bilateral, regional und multilateral. In der Dominikanischen Republik beispielsweise werden wir uns intensiv über die Lage im Nachbarland Haiti und die Ende 2025 von den Vereinten Nationen neu geschaffene multilaterale Eingreiftruppe „Gang Suppression Force“ beraten. Deutschland unterstützt seit langem das Engagement der internationalen Gemeinschaft in Haiti. Wir werden ebenso über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) sprechen. Und wir werden uns für die EU-Konnektivitätsinitiative Global Gateway starkmachen, die auch in Lateinamerika und der Karibik Infrastrukturpartnerschaften schafft und damit zur Resilienz von Lieferketten beiträgt. Zudem darf ich in Santo Domingo den Preis des Frauennetzwerks „Unidas“, eine 2019 von Deutschland mit lateinamerikanischen Partnern ins Leben gerufene Organisation, überreichen.

Das verheerende Doppel-Erdbeben am Mittwoch in Venezuela macht uns tief betroffen. Es ist eine menschliche Katastrophe, in der die Weltgemeinschaft und wir in Deutschland solidarisch unterstützen. Auch das ist ein Signal an unsere Partner in der Region.

Deutschland braucht mehr denn je verlässliche Partnerschaften in der Welt. Angesichts tiefgreifender geopolitischer Veränderungen müssen wir unsere Partnerschaften resilienter machen. Mit dieser Reise möchte ich unsere Zusammenarbeit in Mittelamerika und der Karibik festigen und an den neuen Dynamiken und weltpolitischen Veränderungen ausrichten.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/staatsministerin-gueler-reise-2776158


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