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        Gerlach: Vor Fernreisen rechtzeitig über Gesundheitsrisiken informieren – Bayerns Gesundheitsministerin empfiehlt medizinische Beratung insbesondere zu Impfungen
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        28.6.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat dazu aufgerufen, sich vor Fernreisen rechtzeitig über Gesundheitsrisiken zu informieren. Gerlach betonte am Sonntag: „Wer eine Fernreise plant, sollte nicht nur an Tickets und Ausflugsziele denken, sondern auch an die eigene Gesundheit. Eine reisemedizinische Beratung und ein aktueller Impfschutz können vor schweren Erkrankungen schützen.“
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Die Ministerin erläuterte: „Für Reisen in viele Regionen werden zusätzliche Impfungen empfohlen. Manche Infektionskrankheiten, die hierzulande selten sind, spielen dort eine größere Rolle“.

Der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Prof. Dr. Christian Weidner, ergänzte: „Bei vielen Impfungen hängt die Notwendigkeit vom Reiseland und von Dauer, Art und Jahreszeit des geplanten Aufenthaltes ab. Eine wichtige Impfung, die in Deutschland nicht zu den empfohlenen Standardimpfungen gehört, ist die Impfung gegen Hepatitis A. Für Reisen in fast alle Länder Osteuropas sowie Mittel- und Südamerikas, Afrikas und Asiens wird eine Immunisierung gegen Hepatitis A dringend empfohlen. Hepatitis A wird vorwiegend über verunreinigtes Trinkwasser und Schmierinfektionen übertragen und kann eine Leberentzündung verursachen.“

Gesundheitsministerin Gerlach erklärte: „Wer eine Fernreise plant, kann sich insbesondere bei der Fachärzteschaft für Reise- und Tropenmedizin, beim Hausarzt oder der Hausärztin, in den Tropeninstituten oder beim Gesundheitsamt beraten lassen.“ Dort können sich Reisende auch über weitere Vorsorgemaßnahmen vor einem Urlaub in bestimmten Ländern informieren wie beispielsweise über den Schutz vor Insektenstichen. Auch das Einhalten allgemeiner Hygieneregeln bietet einen wichtigen Schutz vor Infektionskrankheiten wie Durchfallerkrankungen oder Hepatitis.

Gerlach fügte hinzu: „Auf Langstreckenflügen steigt zudem das Risiko für Thrombose. Wer gesundheitliche Risikofaktoren hat wie etwa ein höheres Alter oder starkes Übergewicht, sollte sich ärztlich beraten lassen. Ärztinnen und Ärzte können einschätzen, ob Kompressionsstrümpfe oder auch blutverdünnende Medikamente zur Vorbeugung sinnvoll sind.“

Die Ministerin betonte: „Ein unbeschwerter Urlaub beginnt mit einer guten Vorbereitung. Wer auch an seine Gesundheit denkt, schafft die besten Voraussetzungen für sichere und erholsame Ferien.“

Die STIKO veröffentlicht jährlich aktualisierte Empfehlungen für Reiseimpfungen: www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Staendige-Impfkommission/Reiseimpfungen/reiseimpfungen-node.html.

Weitere Informationen zum Thema Impfungen sind zu finden unter: www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/impfen/schutzimpfungen/index.htm.Informationen zu aktuellen gesundheitlichen Risiken im Reiseland sind auch auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts erhältlich: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit.

https://www.bayern.de/gerlach-vor-fernreisen-rechtzeitig-ueber-gesundheitsrisiken-informieren-bayerns-gesundheitsministerin-empfiehlt-medizinische-beratung-insbesondere-zu-impfungen


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