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        Staatssekretär Dr. Steffen auf der Ukraine Recovery Conference 2026 in Danzig
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        25.6.2026
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    <autor>
          | Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
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        Staatssekretär Dr. Thomas Steffen reist für die Ukraine Recovery Conference 2026 (URC 2026) nach Danzig. Die URC ist die zentrale internationale Konferenz für den Wiederaufbau der Ukraine. Sie wird in diesem Jahr am 25. und 26. Juni 2026 gemeinsam von den Regierungen Polens und der Ukraine ausgerichtet. Erneut werden auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Wirtschaft an der Konferenz teilnehmen.
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Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche: „Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren mit beeindruckender Entschlossenheit gegen den russischen Angriffskrieg. Trotz der enormen Belastungen hat sie ihre Wirtschaft stabilisiert, ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt und eine leistungsfähige Verteidigungsindustrie aufgebaut. Diese Stärke verdient unseren Respekt und unsere weitere Unterstützung. Die gezielten Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur machen deutlich, wie wichtig es ist, die Versorgung der Menschen zu sichern und das Land auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten. Die Zerstörungen, die ich im vergangenen Jahr vor Ort gesehen habe, haben mich tief bewegt. Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorn. Der Wiederaufbau der Ukraine ist eine europäische Zukunftsaufgabe!“

Staatssekretär Dr. Steffen: „Deutschland und seine Wirtschaft stehen fest an der Seite der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands. Auch beim Wiederaufbau des Landes können sich unsere ukrainischen Partnerinnen und Partner auf uns verlassen. Dieses Generationenprojekt ist nicht nur eine Frage der internationalen Solidarität, sondern auch eine immense Chance für eine verstärkte bilaterale Zusammenarbeit und nicht zuletzt für unsere Wirtschaft.“

Anlässlich der URC 2026 kündigt Staatssekretär Dr. Steffen eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen an, um die deutsche Wirtschaft in der Ukraine künftig noch stärker zu unterstützen. Hierzu gehört eine Aufstockung des Finanzierungsinstruments UkraineConnect in Höhe von rund 38 Millionen Euro, über das deutsche und europäische Unternehmen attraktive, zinsvergünstigte Darlehen zur Finanzierung ihrer Projekte in der Ukraine erhalten können. Dadurch wächst das Gesamtvolumen der deutschen Beteiligung auf 80 Millionen Euro. Im Energiebereich beteiligt sich das BMWE mit einem Beitrag von rund 45 Millionen Euro an RAMP-UP, einem neu geschaffenen Garantiefonds der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), mit dem Investitionen im Bereich dezentrale Energieerzeugung in der Ukraine angereizt werden sollen.

Darüber hinaus kündigt Staatssekretär Dr. Steffen den weiteren Ausbau der Sonderseite „Business Guide für die Ukraine“ an, die ein umfassendes Informationsangebot für die deutsche Wirtschaft in der Ukraine bereitstellt und die die Germany Trade and Invest (GTAI) im Auftrag des BMWE umsetzt. Ferner sind weitere Wirtschaftsdelegationsreisen geplant, mit denen gezielt die Vernetzung ukrainischer und deutscher Wirtschaftsakteure gefördert wird. Zusammen mit dem ukrainischen Wirtschaftsministerium wurde zudem die weitere Ausgestaltung der neuen Regierungsarbeitsgruppe Wirtschaft und Handel als follow-up der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen von April 2026 beschlossen.


https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/06/20260625-ukraine-recovery-conference-2026.html


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