Deutscher KI-Preis 2026: Prof. Frank Hutter (TabPFN) und Robert Bosch GmbH für Innovation und Technologietransfer ausgezeichnet Datum: 15.10.2026 Subjekt: Axel Springer SE Kontakt: <div> </div> Region: Německo Kategorie: Firmy, Technologie, Věda a výzkum Die Medienmarke WELT hat am Mittwochabend in Berlin den Deutschen KI-Preis in drei Kategorien verliehen. Der KI-Innovationspreis geht an Prof. Dr. Frank Hutter von der Universität Freiburg (TabPFN). Den KI-Anwenderpreis erhält die Robert Bosch GmbH für die Skalierung von KI in der Hardware- und Industriepraxis. Den KI-Start-Up-Preis sicherte sich per Live-Publikumswahl Dunia Innovations. Vor rund 120 geladenen Start-ups und Akteuren der europäischen KI-Ökonomie sowie im Beisein von Bundeswirtschaftsministerin Reiche standen der beschleunigte Transfer von Deep-Tech in die industrielle Anwendung sowie die Rahmenbedingungen im Zentrum. Die Preisträger: KI-Innovationspreis: Prof. Dr. Frank Hutter (TabPFN) TabPFN revolutioniert den Umgang mit Tabellendaten. Der Machine-Learning-Algorithmus lernt kausale Zusammenhänge aus synthetischen Daten und liefert auf kleinen Datensätzen hochpräzise Vorhersagen – entscheidend für Medizin, Lieferketten und Bilanzen. SAP übernimmt das 2024 gegründete Spin-off Prior Labs, um ein weltweit führendes KI-Labor für strukturierte Daten aufzubauen. KI-Anwenderpreis: Robert Bosch GmbH Das Unternehmen wird für die konsequente Überführung von Künstlicher Intelligenz in die kommerzielle und industrielle Prozesse ausgezeichnet. Bosch hat KI-Lösungen entwickelt und diese unter anderem in die Produktionsprozesse Tausender Fertigungsmaschinen integriert. Der KI-Start-up-Preis: Die Nominierten Die Entscheidung für den Nachwuchspreis fiel nach Live-Pitches durch eine Publikumsjury. Zur Wahl standen drei Akteure des europäischen Ökosystems: Black Forest Labs: Das Unicorn aus Freiburg entwickelt mit seinen „Flux“-Modellen generative KI zur Bildsynthese, die qualitativ zur Weltspitze gehört und von Adobe und Meta genutzt wird. Dunia Innovations: Das 2022 gegründete Berliner Unternehmen nutzt KI- und Robotik (IRIS-Plattform), um die Materialforschung radikal zu beschleunigen und die Lücke zwischen Simulation und physischer Realität zu schließen. Opus: Das Unternehmen fokussiert sich auf agentenbasierte Automatisierung und überführt komplexe Unternehmensprozesse in auditierbare Workflows. Moritz Seyffarth, Stellvertretender Chefredakteur der Redaktionen der PREMIUM-GRUPPE: „Was Prof. Frank Hutter und sein Team geleistet haben, ist der Blueprint für moderne Technologieentwicklung. Von der Veröffentlichung in Nature bis zur SAP-Integration in weniger als zwei Jahren: Das zeigt, dass Europa nicht nur forschen kann. Wir können Ideen auch schnell kommerzialisieren. Und darum hat er den Deutschen KI-Preis absolut verdient.“ Mathias Sanchez, CEO der PREMIUM-GRUPPE: „Der Deutsche KI-Preis ist mehr als eine Auszeichnung – er ist eine Bestandaufnahme der deutschen KI-Ökonomie. Die diesjährigen Preisträger beweisen: Wir haben in Deutschland das Zeug zu Deep-Tech-Innovationen, wenn Politik, Forschung und Industrie zusammenarbeiten.“ Über den KI-Preis: Der Deutsche KI-Preis wird seit 2019 vergeben. Frühere Preisträger umfassen unter anderem Aleph Alpha, DeepL und n8n. Die Jury setzt sich aus führenden Köpfen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. https://www.axelspringer.com/de/ax-press-release/deutscher-ki-preis-2026-prof-frank-hutter-tabpfn-und-robert-bosch-gmbh-fuer-innovation-und-technologietransfer-ausgezeichnet