Bildhauerische Interventionen an der Lahn 15.9.2026 Ansgar Schnurr | Justus-Liebig-Universität Gießen Projektausstellung des Instituts für Kunstpädagogik zur Freizeitnutzung im Grenzgebiet zwischen Naturraum und urbanem Raum – Eröffnung am 19. September 2026 Nr. 136 • 15. September 2026 Bereits zum vierten Mal wird die Lahn in Gießen zum Schauplatz einer bildhauerischen Ausstellung von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU): Die künstlerischen Arbeiten sind während eines Projektseminars entstanden, das im Sommersemester dieses Jahres unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar Schnurr am Institut für Kunstpädagogik der JLU durchgeführt wurde. Das Seminar fand in Kooperation und mit finanzieller und organisatorischer Förderung der Lahnpark GmbH statt. Die Ausstellung wird am 19. September 2026 um 15 Uhr im Bereich der Innenstadt Gießen eröffnet (Treffpunkt: „Zu den Mühlen“ / Oswaldsgarten, Park neben dem Seniorenzentrum). Zu sehen sind die Werke zwischen Klinkel´schem Wehr und Kläranlage / Margaretensiedlung bis zum 9. Oktober 2026. Die Studierenden setzten sich mit den urbanen, ökologischen, landschaftsbezogenen, sozialen und ästhetischen Aspekten des Areals an der Lahn auseinander, um ausgewählte Aspekte mit bildhauerischen Mitteln vor Ort zu kommentieren. Die diesjährige Ausstellung ist im Innenstadtbereich verortet und setzt sich vor allem mit der Freizeitnutzung des Grenzgebiets zwischen Naturraum und urbanem Raum auseinander. Bildhauerisch werden unter anderem von Helena Mantel runde, mit getrocknetem Klärschlamm gefüllte Stahlformen zu sehen sein, die Formen und Materialien des Klärwerks kommentieren. Maria Eis lässt ironisch einzelne Müll-Fundstücke auf Sockeln thronen und spielt damit auf das Problem der Müllentsorgung in der Natur an. Thirza Reibeling spielt auf die Geschichte der Lahn und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner an und zeigt beinahe transparente Wäschestücke an einer Stelle, die früher zum Waschen genutzt wurde; Lea Sommer befasst sich mit dem öffentlichen Raum als Angstraum insbesondere für Frauen und lässt dies in einer Installation erfahrbar werden. Noa-Kristin Strunk wendet sich der Geschichte der früheren Margareten-Eisenhütte zu und zeigt Skulpturen aus Erz und Eisen. Jonas Pöschel installiert auf dem Gelände des Lern- und Erinnerungsortes Notaufnahmelager Gießen Zaun- und Grenzmaterialien als (Lebens-)Linien und -wege. Insgesamt sind 14 Arbeiten zu sehen. Termin Bildhauerische Interventionen an der Lahn: 19. September 9. Oktober 2026 Eröffnung: 19. September 2026, 15 UhrTreffpunkt: Gießen, „Zu den Mühlen“ / Oswaldsgarten, Park neben dem SeniorenzentrumNach der Eröffnung können alle Arbeiten zu Fuß oder mit dem Rad erkundet werden, die Künstler*innen sind während der Eröffnung bei ihren Arbeiten anwesend. Kontakt Prof. Dr. Ansgar SchnurrInstitut für KunstpädagogikTelefon: 0641 99-25020E-Mail: ansgar.schnurr Presse, Kommunikation und Marketing • Justus-Liebig-Universität Gießen • pressestelle https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm136-26projektausstellungkunstpaedagogik