Scharf: „Ein wichtiger Baustein für die Fachkräftesicherung“ – Arbeitsmarkt in Bayern 14.9.2026 | Bayerische Staatsregierung Seit zehn Jahren bieten die Beraterinnen und Berater der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz gGmbH) umfangreiche Unterstützung rund um die Anerkennung eines im Ausland erworbenen Berufs- oder Studienabschlusses. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Anerkennungsberatung ist weit mehr als ein Verwaltungsprozess – sie ist ein wichtiger Baustein für die Fachkräftesicherung. Zehn Jahre Anerkennungsberatung stehen für zehn Jahre Engagement, Unterstützung und Kompetenz. Die Beraterinnen und Berater der bfz gGmbH begleiten Anerkennungssuchende mit ihrem Know-how auf dem Weg zur Anerkennung der im Ausland erworbenen Qualifikationen. Sie entlasten dadurch die Anerkennungsstellen und tragen wesentlich zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren bei. Damit unterstützen sie auch die Unternehmen bei der Fachkräftesicherung.“ Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung in den vergangenen Jahren geworden ist. Mit rund 49.515 Anerkennungsberatungen und 3.970 Qualifizierungsberatungen hat sie sich als Anlaufstelle für internationale Fachkräfte etabliert und leistet einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen Integration und zur Fachkräftesicherung in Bayern. Die Beratungsstellen der bfz gGmbH tragen entscheidend zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren bei. Sie bieten kostenlose Beratung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und unterstützen bei Fragen zur Finanzierung und Qualifizierung — persönlich, telefonisch oder per EâMail. Ergänzend zu den drei vom Bund geförderten Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) in München, Nürnberg und Augsburg fördert das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) seit September 2016 fünf weitere Beratungsstellen der bfz gGmbH in Landshut, Ingolstadt, Regensburg, Würzburg und Bamberg. Aktuell stellt das StMAS hierfür jährlich rund 600.000 Euro zur Verfügung. Begleitet wird das Beratungsangebot von Anfang an durch das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb gemeinnützige GmbH). Die Abteilung bfz Bildungsforschung des f-bb ist für die fachliche und wissenschaftliche Begleitung zuständig und koordiniert die fünf Beratungsstellen. https://www.bayern.de/scharf-ein-wichtiger-baustein-fuer-die-fachkraeftesicherung-arbeitsmarkt-in-bayern