EU-Forschungsförderung zum Thema Well-being 8.9.2026 Janina Baumann | Universität zu Köln Das Programm SPARK des Universitätsverbunds EUniWell erhält im Rahmen des MSCA-COFUND Programms EU-Mittel in Höhe von insgesamt 3,1 Millionen Euro über fünf Jahre. SPARK unterstützt 26 Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase und verbindet interdisziplinäre Forschung mit internationaler und sektorübergreifender Erfahrung. Der von der Universität zu Köln koordinierte europäische Universitätsverbund European University for Well-Being (EUniWell) erhält 3,1 Millionen Euro an Fördermitteln der Europäischen Kommission für das Postdoc-Fellowship-Programm SPARK (Strengthening People and Societal Well-being through Academic Research and Knowledge Transfer). Die Initiative wurde im Rahmen des 2026 Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) COFUND-Programms ausgewählt und ist der Forschung zum Thema Well-being gewidmet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren bietet SPARK 26 promovierten Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase aus aller Welt die Möglichkeit, in zwei Kohorten an Standorten der EUniWell-Institutionen sowie weiteren Partneruniversitäten zu forschen. In 24-monatigen Forschungsprojekten beleuchten die Fellows Well-being aus drei Perspektiven, die inhaltlich an die thematischen Schwerpunkte von EUniWell anknüpfen: der menschliche Geist und Körper, das gesellschaftliche Zusammenleben und die Umwelt. Neben ihren individuellen Forschungsprojekten nehmen die SPARK-Fellows an einem umfassenden Weiterbildungsprogramm teil, das unter anderem Forschungsmethoden, Open Science, Forschungsdatenmanagement, Ethik, Wissenschaftskommunikation, Künstliche Intelligenz und Karriereentwicklung umfasst. Die Einwerbung der Fördermittel stellt für die Universität zu Köln, die die Umsetzung von SPARK leitend verantworten wird, und EUniWell einen wichtigen Erfolg dar: „SPARK zeigt die Stärke unserer internationalen Forschungszusammenarbeit und unsere Fähigkeit, ambitionierte Programme zu entwickeln, die exzellente Forschung mit gesellschaftlichen Herausforderungen verbinden“, sagt Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln. „Diese Förderung ist eine wichtige Anerkennung für die Qualität und das Potenzial der Forschungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die wir gemeinsam durch EUniWell entwickeln.“ Neben der Universität zu Köln sind fünf weitere Universitäten direkt an der Umsetzung von SPARK beteiligt: die Linnaeus Universität (Schweden), die Universität Konstanz (Deutschland), die Universität Florenz (Italien), die Universität Murcia (Spanien) und die Deutsche Sporthochschule Köln (Deutschland). Darüber hinaus wirkt ein breiteres Konsortium aus akademischen und nicht-akademischen Partnern mit: 13 akademische Institutionen und 17 nicht-akademische sektorübergreifende Organisationen tragen zu Fellowships, Weiterbildung und Karriereentwicklung der Geförderten bei. Zudem erhalten die Fellows Zugang zur EUniWell Research Training Academy und können auf ein Netzwerk aus Peers und Betreuenden sowie mehr als sechzig assoziierten Partnern von EUniWell in ganz Europa zurückgreifen, die als Gastinstitutionen für Zweitstationen zur Verfügung stehen. Dadurch eröffnen sich Möglichkeiten für Kooperationen in Wissenschaft, öffentlichem Dienst, Gesellschaft und Wirtschaft, um interdisziplinäre Forschung zu betreiben, internationale Kooperationen zu stärken und Erfahrungen außerhalb des akademischen Bereichs zu sammeln. „SPARK vereint zwei für EUniWell zentrale Prioritäten: Expertise über Well-being voranzubringen und sinnstiftende, wirkungsvolle Möglichkeiten für Forschende zu schaffen, über die Grenzen von Disziplinen, Institutionen und Sektoren hinweg zu arbeiten“, sagt Professorin Dr. Beatrix Busse, Prorektorin für Lehre und Studium der Universität zu Köln und EUniWell Chief Development Officer. „Wir möchten Wissenschaftler*innen nach der Promotion das Umfeld, die Netzwerke und die Erfahrung bieten, die sie benötigen, um ihre Forschung weiterzuentwickeln und zum Wohlbefinden in der Gesellschaft beizutragen.“ Die Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) sind das Flaggschiff-Förderprogramm der Europäischen Union für die Promotion und Postdoc-Qualifizierung im Rahmen von Horizon Europe. Das Programm unterstützt Forschende in allen Karrierestufen durch internationale, interdisziplinäre und sektorübergreifende Mobilität, Weiterbildung und Karriereentwicklung. COFUND (Co-funding of regional, national and international programmes) fördert Organisationen dabei, Promotions- und Postdoc-Programme gemäß den MSCA-Prinzipien und -Standards zu implementieren oder zu stärken. Inhaltlicher Kontakt:Professorin Dr. Beatrix BusseProrektorin für Lehre und Studium, Universität zu Köln EUniWell Chief Development Officerbeatrix.busse(at)uni-koeln(dot)de Presse und Kommunikation:Janina BaumannEUniWell Senior Communication and Dissemination ManagerUniversität zu Köln+49 1516 1626421j.baumann@uni-koeln.de Weitere Informationen:www.euniwell.eu https://uni-koeln.de/universitaet/aktuell/meldungen/meldungen-detail/eu-forschungsfoerderung-zum-thema-well-being