Amazon erlaubt Ratenzahlung per Paypal 7.9.2026 | Stiftung Warentest Wer beim Online-Händler Amazon einkauft, kann seit August 2026 eine neue Bezahl­option wählen: die Paypal Ratenzahlung. Die Stiftung Warentest sagt, was zu beachten ist. Kaufen, aber nicht gleich bezahlen – zumindest nicht alles: Klingt gut, birgt aber Risiken, vor allem die Gefahr der Überschuldung. Beim Online-Händler Amazon können Kundinnen und Kunden jetzt auch die Option Ratenzahlung wählen – und den Kauf­betrag nach und nach via Paypal abstottern. Das sind die Bedingungen: Käuferin oder Käufer müssen ein deutsches oder österrei­chisches Paypal-Konto haben, voll­jährig sein und die Bonitätsprüfung bestehen. Die Option „Paypal Ratenzahlung“ steht für Einkäufe zwischen 30 Euro und 10 000 Euro zur Verfügung. Möglich sind Lauf­zeiten von 3, 6, 12, 24, 36 und 48 Monaten. Der Effektivzins ist mit 11,49 Prozent hoch. Zum Vergleich: Wer per Amazon-Visa-Ratenkauf (über die Amazon Visa Kreditkarte) bezahlt, für den gilt aktuell ein Effektivzins von 8,38 Prozent für Lauf­zeiten von mehr als drei Monaten. Bislang konnten Amazon-Kunden in Deutsch­land nicht regulär mit Paypal bezahlen. Die Amazon-eigene Ratenzahlung oder andere angebotene Finanzierungs­modelle bleiben bestehen. Neue Bezahl­funk­tion in Check-out integriert Wer vom Warenkorb aus „zur Kasse geht“, kann dort die „Paypal Ratenzahlung“ wählen. Wer ein Zahl­verfahren – zum Beispiel das Bank­konto – hinterlegt hat, geht auf „ändern“ und kann die Ratenzahl­funk­tion auswählen. Anschließend zeigt PayPal die verfügbaren Lauf­zeiten, die monatlichen Raten sowie die Gesamt­kosten an. Die monatlichen Beträge werden auto­matisch einge­zogen. Bei einer kleinen Stich­probe in der Stiftung-Warentest-Redak­tion zeigte sich allerdings, dass die Ratenzahlung per Paypal derzeit noch nicht allen Amazon-Kunden angeboten wird (Stand: 7. September 2026). Ratenkauf mit Risiko Die Möglich­keit „Jetzt kaufen, später bezahlen“ („Buy now, pay later“)“ ist nicht ohne Risiken, wie unser Ratenkauf-Vergleich zeigt. Ein Ratenkauf verteuert den Einkauf meist deutlich: Bei einem Einkauf von zum Beispiel 1 000 Euro und einer Lauf­zeit von 12 Monaten zahlt der Käufer monatlich 88,33 Euro, insgesamt 1 059,94 Euro. Wer mehrere solcher Kredite bei verschiedenen Anbietern parallel abzahlt, kann schnell den Über­blick verlieren. Tipp: Jugend­liche müssen den Umgang mit Geld oft erst lernen, viele machen zunächst teure Fehler. Unser Special Jung und verschuldet gibt Tipps, wie junge Menschen aus einer Schuldenfalle wieder raus­kommen können. https://www.test.de/Online-Shopping-Amazon-erlaubt-Ratenzahlung-per-Paypal-6334223-0?wt_mc=owned.site.rssfeeds.dl...