Straßenbauförderung: Fast 5,5 Millionen Euro für Landkreis Oberallgäu 3.9.2026 | Bayerische Staatsregierung Erstmals Geh- und Radweg entlang der OA 6. Deutlich bessere Sichtverhältnisse für Verkehr der OA 32 Verkehrsminister Bernreiter: „Jeweils deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit“  Der Landkreis Oberallgäu macht zwei Kreisstraßen fit: Einmal die OA 6 von der Sulzberger Steige bis zur Wiessäge und einmal die OA 32 zwischen Binzen und Legau. Dafür gibt es finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern, wie Verkehrsminister Christian Bernreiter nun zugesagt hat: „Investitionen in die Infrastruktur sind wichtig für ein starkes Bayern. Die Menschen sind auf zuverlässige, sichere Straßen angewiesen. Das gilt besonders für den ländlichen Raum! Deshalb nehmen wir gerne Geld in die Hand und fördern den Ausbau der beiden Kreisstraßen mit insgesamt fast 5,5 Millionen Euro.“ Die Kreisstraße OA 6 ist eine verkehrswichtige Zubringerstraße zum überörtlichen Verkehrsnetz, die rund 4.700 Fahrzeuge pro Tag nutzen. Entlang der Straße ist derzeit innerorts lediglich ein Gehweg anzufinden, der Radverkehr läuft zusammen mit dem motorisierten Verkehr auf der recht steilen Straße. Außerorts besteht keine getrennte Führung des Fuß- und Radverkehrs abseits der Straße. Die Straße selbst weist erhebliche Schäden auf. Durch die Maßnahme wird die Strecke auf einer Länge von ca. 770 Metern ausgebaut und auf mindestens sechs Meter verbreitert. Zudem erhält die Straße außerorts einen 2,50 Meter breiten Geh- und Radweg, innerorts wird die Situation für Radler deutlich verbessert. Im Zuge der Arbeiten werden zudem zwei Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und zwei Querungshilfen nachgerüstet. Die Kosten betragen 3,759 Millionen Euro, der Freistaat Bayern übernimmt hiervon im Rahmen einer Förderung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz rund 1,83 Millionen Euro. Die Kreisstraße OA 32 stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Landkreis Oberallgäu und dem Landkreis Unterallgäu dar. Sie weist allerdings zahlreiche Defizite auf, die sich einerseits im baulichen Zustand widerspiegeln. Des Weiteren besitzt sie lediglich eine Fahrbahnbreite von etwa fünf Metern. Zudem charakterisiert sich der Ausbaubereich durch zahlreiche unübersichtliche Engstellen aufgrund von unmittelbarer Bebauung, sodass sogar die Geschwindigkeit im Außerortsbereich auf 30 km/h begrenzt ist, um einen sicheren Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Durch den Ausbau für 6,353 Millionen Euro werden auf 2,7 Kilometern Länge der ungünstige Straßenaufbau, die engen Kurvenradien sowie die geringe Breite verbessert respektive angepasst. Die Straße wird überdies auf sechs Meter ausgebaut, was die Verkehrssicherheit deutlich verbessert. Der Freistaat fördert die Maßnahme nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz mit rund 3,65 Millionen Euro. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren. Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers https://www.bayern.de/strassenbaufoerderung-fast-55-millionen-euro-fuer-landkreis-oberallgaeu