Internationaler Austausch zu Menschenrechten: Eine Woche, viele Perspektiven 26.8.2026 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Was bedeuten Menschenrechte in unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten? Und wie lassen sich aktuelle Herausforderungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven betrachten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 24 Bachelor-Studierende aus fünf mittel- und osteuropäischen Ländern bei der Summer School „Interdisciplinary Perspectives on Human Rights“, die an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stattfand. Was bedeuten Menschenrechte in unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten? Und wie lassen sich aktuelle Herausforderungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven betrachten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 24 Bachelor-Studierende aus fünf mittel- und osteuropäischen Ländern bei der Summer School „Interdisciplinary Perspectives on Human Rights“, die an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stattfand. Eine Woche lang setzten sich die Teilnehmenden mit grundlegenden Fragen und aktuellen Herausforderungen im Bereich der Menschenrechte auseinander. Das Programm verband Vorlesungen und Workshops mit interaktiven Formaten und Exkursionen. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig das Themenfeld ist: Die Inhalte reichten von der Nutzung von Menschenrechtsbildung und Diskriminierung bis hin zu Migration, Sprachrechten und digitaler Sicherheit. Zwischen Klimagerechtigkeit und Wissenschaftsfreiheit Die Summer School brachte Studierende verschiedener Fachrichtungen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, die unter anderem am Exzellenzcluster „Transforming Human Rights“ der FAU forschen. Das Programm deckte dabei zahlreiche Bereiche ab, in denen Menschenrechte derzeit eine große Rolle spielen – von Klimagerechtigkeit bis hin zur Wissenschaftsfreiheit in autoritären politischen Systemen wie auch praxisorientierten Formaten, wie Workshops und interaktiven Veranstaltungen. Von Erlangen nach Bayreuth und Nürnberg Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen nach Bayreuth und Nürnberg. Denn neben dem fachlichen Austausch bot die Summer School Raum für interkulturelle Begegnungen und internationale Vernetzung. Studierende mit unterschiedlichen akademischen Hintergründen kamen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und entwickelten neue Perspektiven auf aktuelle Menschenrechtsfragen. Auf den Exkursionen erhielten die Studierenden Einblicke in die Menschenrechtslandschaft der Region sowie in wissenschaftliche Einrichtungen, die sich mit dem Thema befassen. In Bayreuth besuchten die Studierenden die Universität Bayreuth und beschäftigten sich mit regionalen Menschenrechtssystemen. Außerdem stand ein Besuch des Markgräflichen Opernhauses auf dem Programm.Bei der Exkursion nach Nürnberg erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den Masterstudiengang Human Rights und erkundeten bei einem Rundgang die Straße der Menschenrechte. Damit verband die Summer School die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Menschenrechten auch mit Orten und Einrichtungen der Region. Möglich gemacht wurde die Summer School durch die finanzielle Unterstützung des Bayerischen Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST) sowie durch die Zusammenarbeit mehrerer Fakultäten der FAU, des FAU Forschungszentrums Center for Human Rights Erlangen-Nürnberg (FAU CHREN) und der Universität Bayreuth. Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Carmel PyszkowskaAdam-Mickiewicz-Universität, Posen (Polen) „Ich habe durch die Vorlesungen und Workshops nicht nur eine Menge gelernt, sondern auch viele tolle Menschen aus verschiedenen Ländern getroffen, zu denen ich noch lange Zeit Kontakt haben werde.“ Yuliia ShevelTaras Shevchenko National University of Kyiv, Kiew (Ukraine) „Es gab Veranstaltungen zu ganz verschiedenen Bereichen der Menschenrechte. Vor der Summer School war mir gar nicht bewusst, wie vielfältig dieses Feld eigentlich ist. Eine tolle Erfahrung, die mir auch in meinem zukünftigen Berufsleben helfen wird.“ Ewaryst KowalczykAdam-Mickiewicz-Universität, Posen (Polen) “Ich fand vor allem die praxisorientierten Workshops spannend. Wir haben zum Beispiel analysiert, wie sich Desinformationen bekämpfen lassen und eine Simulation zum Klimawandel durchgeführt. Das waren meine liebsten Programmpunkte.“ https://www.fau.de/2026/08/news/internationaler-austausch-zu-menschenrechten-eine-woche-viele-perspektiven