St. Johanner Bahnhof bekommt Personenunterführung Richtung Süden 8.7.2026 | Land Tirol Planungsübereinkommen für Verlängerung der Bahnhofsunterführung abgeschlossen. Verlängerung der Personenunterführung verbindet Ortsteile von St. Johann in Zukunft noch besser Planungskosten werden zwischen Vertragspartnern aufgeteilt Tirols Bahnhöfe und Bahnhaltestellen entwickeln sich Stück für Stück zu modernen Mobilitätsknoten. So auch in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel): Die bestehende Personenunterführung führt aktuell vom nördlichen Bahnhofseingang zu den Bahnsteigen 2 und 3, jedoch gibt es keinen Zugang von Süden her. Nun soll die Unterführung Richtung Süden verlängert werden. Zukünftig sind Bahnhof und Gemeindezentrum damit auch aus dem Gebiet südlich des Bahnhofs fußläufig erreichbar. Bei Planung und Bau legen die ÖBB besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit. Das kommt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, aber auch Fahrgästen mit Kinderwagen, Fahrrädern und schwerem Gepäck zugute. Dem für die Verlängerung der Unterführung notwendigen Planungsübereinkommen zwischen Land Tirol, ÖBB, der Gemeinde St. Johann und einem privaten Grundeigentümer wurde auf Antrag von Mobilitätslandesrat René Zumtobel von der Regierung diese Woche zugestimmt. „Der Bahnhof St. Johann wird aktuell täglich von 80 Zügen angefahren. Unter anderem halten hier die neuen Interregio-Verbindung von bzw. nach Zell am See und Salzburg, die S8 sowie EC-Züge. Durch die Kostenteilung zwischen den Partnern ist es möglich, die Bahnhofsunterführung zu verlängern und dadurch das südliche Gemeindegebiet von St. Johann besser an den Bahnhof und an das Zentrum der Marktgemeinde anzubinden. Ein wesentlicher Mehrwert für alle Menschen in der Gemeinde“, freut sich LR Zumtobel. „Der Bahnhof St. Johann wird täglich von über 2.000 Fahrgästen genutzt. Die Verlängerung der Personenunterführung bietet bessere Verbindungen für die Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere im Hinblick auf ein künftig geplantes Wohngebiet südlich des Bahnhofs. Zudem stellt die Verlängerung eine Attraktivierung der touristischen Anreise dar: Zahlreiche Tagesgäste sowie auch Urlaubende in der Region profitieren von der künftig besseren Anbindung an die Bergbahnen“, betont der Bürgermeister von St. Johann, Stefan Seiwald. Die Planungskosten belaufen sich auf rund 55.000 Euro, der Landesanteil beträgt rund 16.000 Euro. https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/st-johanner-bahnhof-bekommt-personenunterfuehrung-richtung-sueden