Lernen, forschen und sich frei entfalten: Die FAU setzt sich dafür ein, dass das für alle im selben Maße möglich ist. Je nach Lebenssituation gibt es deshalb unterschiedliche Anlaufstellen, an die Sie sich wenden können.
Ungefähr 16 Prozent aller Studierenden sind von einer Beeinträchtigung betroffen, die sich auf ihr Studium auswirken. Um Inklusion, Teilhabe und Chancengerechtigkeit im studentischen Alltag zu ermöglichen, bietet die FAU Beratung für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung an.
Die Ansprechpartnerin für beeinträchtigte und/oder chronisch Kranke zu allen Fragen zum Studium an der FAU (zum Beispiel Nachteilsausgleiche, Barrierefreiheit, Prüfungen) ist Esther Paulmann. Sie ist die Beauftragte für behinderte und chronisch kranke Studierende: „Wir beraten Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrem Studienalltag und unterstützen sie bei der Beantragung von Nachteilsausgleichen zur Herstellung der Chancengleichheit.“
Geschlecht, soziale und kulturelle Herkunft, Alter, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung oder familiäre Situation sollen beim Studium kein Hindernis sein. Das Büro für Gender und Diversity (BGD) treibt die Realisierung von Chancengleichheit für alle Universitätsangehörigen voran, beispielsweise gibt es an der FAU ein Gleichstellungskonzept. Und das Mentoring-Programm ARIADNE fördert engagierte Wissenschaftlerinnen der FAU auf verschiedenen Qualifikationsstufen auf ihrem Weg zur Professur.
Harriet Ziegler arbeitet im Büro für Gender und Diversity und ist weisungsungebundene Ansprechperson gem. Art. 25 BayHIG zu sexueller Belästigung und Antidiskriminierung: „An der FAU gibt es ein Klima der Solidarität und wir leben eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber Belästigung jeglicher Art. Wenn Sie bei uns Ihr Studium beginnen, haben Sie ein Recht auf sichere Studienbedingungen! Wenn Sie Ableismus, Rassismus oder andere diskriminierende Erfahrungen machen sollten, können Sie sich jederzeit an mich wenden. Ich biete eine anonyme und vertrauliche Beratung an und zusammen finden wir eine Maßnahme, die hilft. Auch die Frauenbeauftragten der Fakultäten stehen für eine Beratung zur Verfügung.“ Wie eine anonyme Erstberatung ablaufen kann, erklärt Harriet Ziegler in diesem Interview.
Wenn Sie mit Kind studieren, erhalten Sie Unterstützung beim Familienservice der FAU und des Universitätsklinikums. Zum Angebot des Familienservice gehören unter anderem ein ganzjähriges Ferienbetreuungsangebot an den Standorten Erlangen, Eltern-Kind-Turnen und vieles mehr.
Auch Studierende, die Angehörige pflegen, erhalten beim Familienservice umfangreiche Beratung und Unterstützung.
https://www.fau.de/2026/09/news/studium/studienstart/gleiche-chancen-fuer-alle