Von der Zelle zur Zukunft

23.9.2026 - | Universität Bielefeld

Seit ihrer Gründung im Jahr 1976 widmet sich die Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld einer der faszinierendsten Fragen der Wissenschaft: Was hält das Leben im Innersten zusammen? Was vor fünf Jahrzehnten begann, ist heute ein weltweit vernetzter, forschungsstarker Standort und eine lebendige Heimat für innovative Lehre mit dem Ziel die Grundlagen des Lebens zu erforschen, zu verstehen, und zu bewahren. Das soll am Samstag, 2. Oktober, in der Universität gefeiert werden.

 Von Genen und Molekülen über das Verhalten komplexer Organismen bis hin zu globalen Ökosystemen: Die Bielefelder Wissenschaftler*innen erforschen die drängenden biologischen Fragen der Zeit. Moderne Laborinfrastruktur, hochkarätige Drittmittelprojekte und renommierte Auzeihnungen charakterisieren die Fakultät. Die Fakultät kann auf 50 Jahre wegweisende Entdeckungen zurückblicken und ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Auch in der Lehre ist die Fakultät modern und für die aktuellen Herausforderungen eingerichtet. Neben den Bachelor-Studiengängen Biologie, Umweltwissenschaften, Molekularbiologie und Bioinformatische Genomforschung werden die Studierenden in zukunftsträchtigen Masterstudiengängen beispielsweise Ökologie und Umweltveränderungen (Ecology and Environmental Change) oder Interdisziplinärer Biomedizin ausgebildet.

Aktionstag an der Fakultät

Zum Jubiläum lädt die Fakultät für Biologie am Freitag, 2. Oktober, ab 14 Uhr zu Workshops, Führungen und Mitmachveranstaltungen ein. Ob molekulargenetische Lebensmittelanalyse, Herzgesundheit und Reanimation, kleine Roboter, chemische Ökologie oder die faszinierende Welt von Gewächshäusern, Sammlungen und Laboren – bei der Jubiläumsfeier gibt es Biologie zum Staunen, Ausprobieren und Entdecken. Wer schon immer einen Blick hinter die Kulissen werfen wollte, kann den UniZoo, biologische Sammlungen, Labore und weitere spannende Orte erkunden. Die Veranstaltungen finden im Y-Gebäude, auf dem Campusgelände dort, im Gebäude R5, im Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) und im Universitätshauptgebäude statt.
Ab 16.30 Uhr finden zwei Vorträge statt, die Forschung in Bielefeld an Bielefelder Tieren und Pflanzen zeigen: „Gelb und schwarz, ihr ahnt es schon, ist kein Hund, kein Has‘, kein Luftballon.“ und „Wurmkraut in Bielefeld, giftig, duftend, vielfältig“.

 

Meilensteine:

 
  • Die ersten rund 30 Studierenden nehmen zum Wintersemester 1976/1977 ihr Studium auf. Gearbeitet wird zunächst noch im Gebäude der Verhaltensforschung an der Morgenbreede (heute Konsequenz) und die Verhaltensforschung ist bis heute einer der Forschungsschwerpunkte der Fakultät.
  • Seit den 1980er Jahren kommen unter anderem genetisch, ökologisch und neurobiologisch ausgerichtete Forschungsbereiche hinzu.
  • 1998 wurde aus der Biologie heraus das Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) gegründet. Die Biologie ist 2007 außerdem maßgeblich am Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) beteiligt
  • Seit 2018 untersucht der Transregio-Sonderforschungsbereich „NC3“ (SFB/TRR 212), wie es Lebewesen individuell gelingt, sich an ihre Umwelt anzupassen und ihre eigene ökologische Nische auszuprägen und zu nutzen
  • Auch in der Lehre tut sich die biologische Fakultät hervor: Neben moderner Hochschullehre gibt es mehrere Projekte für Schüler*innen, um diese für Biologie zu begeistern, wie etwa die „Kolumbus-Kids“ oder die teutolabs biologie und biotechnologie.

https://aktuell.uni-bielefeld.de/2026/09/23/von-der-zelle-zur-zukunft