Ferienstart für rund 56.000 Schülerinnen und Schüler im Land

9.7.2026 - Martina Hämmerle | Land Vorarlberg

LH Wallner und LR Schöbi-Fink gratulieren zum Zeugnistag.

Bregenz (VLK) – In Vorarlberg endet morgen (10. Juli) das Schuljahr 2025/26 und für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen beginnen die wohlverdienten Sommerferien. Landeshauptmann Markus Wallner und Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink wünschen allen einen schönen Zeugnistag. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr viel geleistet, darauf dürfen sie stolz sein. Allen Lehrpersonen gilt ein großer Dank für ihren Einsatz, sie sind das Fundament unseres Bildungssystems. Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern, den Lehrpersonen und den Eltern einen guten Start in die Sommerferien!“, so Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Schöbi-Fink.

Bis auf die Schulen im Kleinwalsertal, die sich noch eine Woche gedulden müssen, steht in allen Regionen morgen die Zeugnisvergabe an. Insgesamt 56.311 Schülerinnen und Schüler sowie 6.998 Lehrpersonen aus Volksschulen, Mittelschulen, Polytechnischen Schulen, Sonder- und Berufsschulen, AHS und BMHS starten in die Ferien, bis es dann am 14. September wieder losgeht. Für Lech und Brand beginnt das Schuljahr 2026/27 bereits eine Woche früher am 7. September – die Schülerinnen und Schüler dort dürfen dafür ebenso wie jene im Kleinwalsertal Maiferien genießen. Diese geänderten Ferienzeiten haben in diesen Gemeinden eine lange Tradition.

Sommerschule in den letzten Ferienwochen
Für alle Schulkinder, die mögliche Defizite aufarbeiten oder Lerninhalte vertiefen wollen, besteht die Möglichkeit, die Sommerschule zu besuchen. Seit 2020 ist die Sommerschule ein fester Bestandteil des schulischen Angebots. Sie findet dieses Jahr in den letzten beiden Ferienwochen (31. August - 11. September) jeweils am Vormittag an 73 Standorten statt. Es gibt 2.876 Anmeldungen, davon 850 Kinder aus Deutschförderklassen, für die die Teilnahme heuer erstmals verpflichtend ist. Den Unterricht übernehmen Lehrpersonen und Lehramtsstudierende.

„Der bisherige Erfolg der Sommerschule ist Beweis dafür, wie wichtig dieses Bildungsangebot für viele Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern ist. Die Verpflichtung für Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf soll sicherstellen, dass die Kinder und Jugendlichen gut vorbereitet in das neue Schuljahr starten können“, sagt Schöbi-Fink.
 

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