Bayerns Arbeitsmarkt im Juni 2026 – Betriebe müssen flexibel reagieren können – Arbeit

30.6.2026 - | Bayerische Staatsregierung

In Bayern waren im Juni 2026 312.927 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Ver-gleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um rund 7.200 Personen bzw. 2,4 Prozent angestiegen.

Die Bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Bayerns Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Neben den notwendigen Impulsen für die Wirtschaft brauchen wir auch eine zukunftsfeste, generationengerechte Altersversorgung. Die Vorschläge der Rentenkommission als Gesamtpakt begrüße ich. Über die geplanten Änderungen beim Minijob müssen wir aber noch einmal diskutieren. Minijobs dürfen nicht abgeschafft werden. Hier ist der Vorschlag der Kommission aus meiner Sicht nicht zielführend. Ich setze mich für einen guten Kompromiss ein.“

Aus Sicht der Ministerin greift eine Beschränkung auf Schülerinnen und Schüler zu kurz: „Gerade auch für Studierende, Rentnerinnen und Rentner sind Minijobs eine gute Zuverdienstmöglichkeit. Unternehmen können dank der Minijobs flexibel auf die Arbeitslage reagieren, um etwa eine schwankende Nachfrage oder saisonale Spitzen auszugleichen. Das gilt insbesondere für die Gastronomie und den Einzelhandel, aber auch für viele Handwerksbetriebe. Daher muss die Minijob-Frage nochmal gemeinsam überdacht werden.“

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,0 Prozent behauptet Bayern unter allen Bun-desländern seinen Spitzenplatz und liegt nach wie vor sehr weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,2 Prozent.


https://www.bayern.de/bayerns-arbeitsmarkt-im-juni-2026-betriebe-muessen-flexibel-reagieren-koennen-arbeit