Höhepunkt des Münchner Opernjahrs: „Monumentale Festspielpremiere von überwältigender musikalischer Kraft“ als Auftakt der Münchner Opernfestspiele

26.6.2026 - Helena Barsig | Bayerische Staatsregierung

Münchner Opernfestspiele 2026 mit der Festspielpremiere der Oper „Die Walküre“ eröffnet – 30. Jubiläumsausgabe der „Oper für alle“ auf dem Max-Joseph-Platz am 4. Juli – Kunstminister Markus Blume beim anschließenden Staatsempfang: „Die fünften Opernfestspiele unter Staatsintendant Serge Dorny – für mich die heißeste, längste, aber auch beste Festspielpremiere!“

MÜNCHEN. Den Auftakt der Münchner Opernfestspiele bildete in diesem Jahr die Premiere der Oper „Die Walküre“ von Richard Wagner unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski in der Bayerischen Staatsoper. Als „monumentale Festspielpremiere von überwältigender musikalischer Kraft und mit emotionaler Bildsprache“ würdigte Kunstminister Markus Blume die Vorstellung beim Staatsempfang, zu dem er im Anschluss an die Aufführung am Donnerstagabend in den Kaisersaal der Münchner Residenz einlud. Besonders hob er zudem die herausragende Leistung des Bayerischen Staatsorchesters unter der Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski hervor. „Die fünften Opernfestspiele unter Staatsintendant Serge Dorny – für mich die heißeste, längste, aber auch beste Festspielpremiere! Die Bayerische Staatsoper begeistert mit einer kraftvollen ‚Walküre‘ und setzt ihren Münchner Ring eindrucksvoll fort. Wagner verlangt allen einiges ab – den Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne, dem Bayerischen Staatsorchester im Graben und dem Publikum. Doch dieser Opernmarathon wird reich belohnt. Unter Vladimir Jurowski spielt das Bayerische Staatsorchester mit beeindruckender Präzision, Leidenschaft und Wucht. Das war Wagner auf allerhöchstem Niveau.“
Zur Fortsetzung des Münchner Rings betonte Blume: „Kaum eine Opernpremiere wurde in München mit so viel Spannung erwartet wie diese ‚Walküre‘. Sie schlägt eine Brücke zwischen Münchens großer Wagner-Tradition und ihrer Zukunft: 1870 hier uraufgeführt, schreibt sie heute als nächstes Kapitel des Münchner Rings Operngeschichte fort. Unter der Regie von Tobias Kratzer und der musikalischen Leitung von Vladimir Jurowski entsteht eines der ambitioniertesten Opernprojekte Europas. Moderne Videoelemente mit einem Walkürenritt durch München und eine hochkarätige Ausstattung eröffnen neue Perspektiven auf Wagners Meisterwerk. So beweist die Bayerische Staatsoper einmal mehr ihre Innovationskraft. Mein herzlicher Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor und hinter den Kulissen. Bravissimo!“

Fünfte Opernfestspiele unter der Intendanz von Serge Dorny

Die Münchner Opernfestspiele machen die Landeshauptstadt jeden Sommer für mehrere Wochen zur internationalen Opernmetropole. Seit mehr als 150 Jahren steht das Festival für künstlerische Exzellenz und außergewöhnliche Vielfalt. Bei den fünften Opernfestspielen unter der Intendanz von Serge Dorny spannt sich der Bogen erneut weit: von Barock über die großen Opernklassiker bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater. Zu den Höhepunkten zählen die Festspielpremieren von Richard Wagners „Die Walküre“ in der Inszenierung von Tobias Kratzer unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski sowie Georg Friedrich Händels „Alcina“ in der Regie von Johanna Wehner und unter der Leitung von Stefano Montanari. Mit der „Walküre“ setzen Kratzer und Jurowski zugleich ihre vielbeachtete Arbeit am neuen Münchner Ring des Nibelungen fort. Mit Brett Deans „Of One Blood“, einem Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper, kehrt zudem die Uraufführungsproduktion der laufenden Spielzeit ins Nationaltheater zurück. Auch das Bayerische Staatsballett ist mit der Premiere „Konstellationen“ vertreten und verbindet klassisches mit zeitgenössischem Tanz. Liederabende und Kammerkonzerte eröffnen darüber hinaus die Möglichkeit, Musik in einem besonders intimen Rahmen zu erleben.

Ein besonderer Höhepunkt erwartet das Publikum am 4. Juli: Zum 30. Mal lädt die Bayerische Staatsoper zur „Oper für alle“ auf den Max-Joseph-Platz ein. Kunstminister Markus Blume: „Mit der Live-Übertragung von Wagners „Walküre“ verwandelt sich das Herz Münchens in Bayerns größtes Open-Air-Opernhaus. Seit drei Jahrzehnten bringt ‚Oper für alle‘ Musiktheater auf höchstem Niveau mitten in die Stadt und zu den Menschen. Die Jubiläumsausgabe mit Wagners ‚Walküre‘ verspricht einen ganz besonderen Festspielmoment. Für mich gehört dieser Abend zu den schönsten und eindrucksvollsten Traditionen im Münchner Kulturleben“.

Helena Barsig, Sprecherin, 089 2186 1829


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