Online-Abstimmung über "Community-Preis" bis zum 23. Juni 2026
Der Bundespreis "Blauer Kompass" feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum und verzeichnet einen überwältigenden Teilnahmerekord: Mit 488 Einreichungen wurde mit großem Abstand die bisher höchste Zahl an Bewerbungen und damit ein neuer Meilenstein erreicht. Nun sind 25 herausragende Projekte für den Bundespreis nominiert. Eine Fachjury bestimmt Anfang Juli die Preisträger. Bereits vorab entscheidet die Öffentlichkeit über den "Community-Preis". Die Online-Abstimmung dafür läuft vom 16. bis 23. Juni 2026.
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium (BMUKN) und "Blauer Kompass" Jurymitglied Rita Schwarzelühr-Sutter: "Die Rekordzahl an Bewerbungen zum Jubiläum des Bundespreises 'Blauer Kompass' zeigt eindrücklich, wie dynamisch und vielfältig sich die Klimaanpassung in Deutschland entwickelt. Die nominierten Projekte sind besonders wegweisende Beispiele dafür, wie wir uns den Herausforderungen und Folgen des Klimawandels stellen und zukunftsfähige Lösungen dafür finden können. Aber auch die vielen anderen Projekte zeigen beeindruckende innovative Lösungen."
UBA-Vizepräsidentin und "Blauer Kompass" Jurymitglied Dr. Lilian Busse: "Der 'Blaue Kompass' macht erneut sichtbar, wie stark Klimafolgen die Menschen berühren und dass die Vorsorge und Anpassung an diese Folgen immer mehr in der Breite der Gesellschaft ankommen. Der Bundespreis bietet dabei wichtigen Raum für Kreativität und Engagement. So können wir gemeinsam den Weg zu einem klimaresilienten Deutschland erfolgreich gestalten."
Der Bundespreis "Blauer Kompass" ist die höchste staatliche Auszeichnung für Projekte zur vorbildlichen Vorsorge und Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für jedes Gewinnerprojekt verbunden. Der Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam von Bundesumweltministerium (BMUKN) und Umweltbundesamt (UBA) ausgelobt. Er enthält in diesem Jahr erstmals die neue Kategorie "Schulen" – allein hier gab es fast 80 Bewerbungen.
Die eingereichten Bewerbungen wurden in einem ersten Schritt entlang der sechs Kriterien guter Praxis der Anpassung an den Klimawandel bewertet: Wirksamkeit, Robustheit, Nachhaltigkeit, finanzielle Tragbarkeit, positive Nebeneffekte und Flexibilität. Diese Bewertung erfolgte durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online, die als Wettbewerbsbüro fungiert. In einem zweiten Schritt hat das Umweltbundesamt die qualitativ hoch bewerteten Projekte nochmals fachlich geprüft und zusammen mit dem Bundesumweltministerium die Nominierten für den Bundespreis ausgewählt.
25 herausragende Projekte und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels konkurrieren bis zum 23. Juni 2026 zunächst um den Community-Preis. Das Projekt, das dabei die meisten Stimmen erhält, gehört zu den Preisträgern und gewinnt 25.000 Euro. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Online-Abstimmung auf der Seite des Bundespreises "Blauer Kompass" teilzunehmen und ihr Lieblingsprojekt zu unterstützen. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Nominierten und zur Abstimmung.
25 herausragende Projekte und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels konkurrieren bis zum 23. Juni 2026 zunächst um den Community-Preis. Das Projekt, das dabei die meisten Stimmen erhält, gehört zu den Preisträgern und gewinnt 25.000 Euro. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Online-Abstimmung auf der Seite des Bundespreises "Blauer Kompass" teilzunehmen und ihr Lieblingsprojekt zu unterstützen. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Nominierten und zur Abstimmung.
Nominiert für den Bundespreis "Blauer Kompass" 2026 sind:
Kategorie "Kommunen"
Kategorie "Private und kommunale Unternehmen"
Kategorie "Schulen"
Kategorie "Forschungs- und Bildungseinrichtungen"
Kategorie "Verbände, Vereine und Stiftungen"
Nach der Online-Abstimmung über den "Community-Preis" wird zusätzlich die Jury des Bundespreises tätig. Sie entscheidet, welche der verbliebenen 24 nominierten Projekte die Auszeichnung in ihrer jeweiligen Kategorie erhalten. Anfang Juli kommen die acht Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, kommunale Spitzenverbände, Wirtschaft, Forschung, Kommunikation und Jugendbeteiligung zusammen. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt sind in der Jury durch die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und durch UBA-Vizepräsidentin Dr. Lilian Busse vertreten.
Die sechs Gewinnerprojekte – eines pro Kategorie und der Gewinner des "Community-Preises" – erhalten ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro sowie Unterstützung bei der bundesweiten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Unter anderem entstehen Kurzfilme über die Projekte. Die feierliche Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin findet am 17. September 2026, während der Woche der Klimaanpassung, statt.