Deutsche und französische Abgeordnete beraten gemeinsam in Paris

16.6.2026 - | Deutscher Bundestag

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung setzt sich aus 100 Mitgliedern zusammen, darunter 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie 50 Abgeordnete der Assemblée nationale. (© Assemblée nationale).

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung tritt am Montag, 22. Juni 2026, in Paris zu ihrer 13. Sitzung zusammen. Geplant ist unter anderem eine gemeinsame Anhörung der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien (CDU), und der französischen Ministerin für Sport, Jugend und Gemeinwesen, Marina Ferrari (Les Démocrates). Darüber hinaus steht die Wahl des oder der deutschen Co-Vorsitzenden des Vorstands auf der Tagesordnung. Bis zuletzt amtierte Andreas Jung (CDU) als Co-Vorstandsvorsitzender der Versammlung. Er schied jedoch im Juni 2026 aus dem Bundestag aus. 

Eröffnet wird die interparlamentarische Versammlung um 11 Uhr durch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und die Präsidentin der Assemblée nationale, Yaël Braun-Pivet.

Die Sitzung wird ab 11 Uhr live im Internet auf www.bundestag.de übertragen.

100 Mitglieder bilden die Versammlung

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung setzt sich aus 100 Mitgliedern zusammen, darunter 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie 50 Abgeordnete der Assemblée nationale, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich tagen sollen. Die konstituierende Sitzung fand am Montag, 25. März 2019, unter der Leitung der damaligen Parlamentspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble und Richard Ferrand in Paris statt.

Grundlage dieser institutionalisierten Zusammenarbeit auf Ebene der Parlamente ist das Deutsch-Französische Parlamentsabkommen, das am 11. März 2019 von der Assemblée nationale und am 20. März 2019 vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden ist. Das Parlamentsabkommen ist das Ergebnis intensiver Beratungen der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe, die am 22. Januar 2018 anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit (Élysée-Vertrag) zu diesem Zweck eingesetzt worden war. (ste/16.06.2026)



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