| Datum | 19.10.2026 |
| Subjekt | Stadt Dresden |
| Region | Německo |
| Kategorie | Doprava, Silniční doprava, Státní správa a samospráva |
Ab 1. November 2026 entfallen Montagstermine vor Ort.
Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten zur schriftlichen Antragstellung in der Fahrerlaubnisbehörde. Bis Ende September 2026 gingen bereits rund 17.600 Anträge per Post ein. Das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Vorgänge betreffen den Pflichtumtausch des Führerscheins. Um alle Anträge effektiv bearbeiten zu können, richtet die Fahrerlaubnisbehörde ihre Arbeitsabläufe neu aus und nutzt einen Tag pro Woche ausschließlich für die interne Bearbeitung.
Ab Montag, 2. November 2026, stehen deshalb vorläufig keine persönlichen Vorsprachetermine an Montagen zur Verfügung. Dienstag, Donnerstag und Freitag sind die Mitarbeiter weiterhin persönlich zu den gewohnten Zeiten für die Bürgerinnen und Bürger da. Termine können online gebucht werden. Die Regelung ist zunächst auf ein halbes Jahr befristet und wird fortlaufend überprüft.
Prüfung, Bearbeitung und Bescheidung der postalisch eingegangenen Anträge liefen bislang parallel zum Publikumsverkehr. Mit den vorhandenen personellen Ressourcen lässt sich beides in dieser Form nicht mehr in der gewohnten Qualität und Geschwindigkeit leisten. Die Bürger werden benachrichtigt, sobald ihr Antrag bearbeitet wurde. Zwischenanfragen zum Bearbeitungsstand erhöhen den Verwaltungsaufwand.
Durch die Umverteilung der Personalkapazitäten sollen Anträge künftig schneller bearbeitet werden. Darüber hinaus gehört es zu den Aufgaben der Mitarbeiter der Fahrerlaubnisbehörde, die Fahreignung zu prüfen, etwa nach Drogen- oder Alkoholmissbrauch oder schweren Verkehrsverstößen.