NIKI an Flock und Gall

Datum15.10.2026
SubjektÖsterreichisches Olympisches Comité
RegionRakousko
KategorieSpolečnost a životní styl, Sport, Sport, fitness a rekreace

Österreichs Sportler:innen des Jahres 2026 stehen fest: Radprofi Felix Gall und Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock haben sich bei der Wahl der österreichischen Sportjournalist:innen durchgesetzt. Während Gall nach 2023 zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde, durfte sich Flock erstmals über die begehrte Trophäe freuen.

Für Gall ist die Auszeichnung der nächste Höhepunkt eines außergewöhnlichen Radsportjahres. Der 28-jährige Osttiroler hatte mit Platz zwei beim Giro d'Italia und Rang drei bei der Vuelta a España gleich bei zwei großen Landesrundfahrten das Podest erreicht. Bereits 2023 war er nach seinem Etappensieg und dem fünften Gesamtrang bei der Tour de France zum Sportler des Jahres gewählt worden. Bei der Gala in der Wiener Stadthalle nahm Gall die Trophäe von seinem Vorgänger Daniel Tschofenig entgegen.

In der Abstimmung verwies der Radprofi Snowboard-Olympiasieger Alessandro Hämmerle und den Nordischen Kombinierer Johannes Lamparter auf die weiteren Plätze. Hämmerle hatte bei den Winterspielen in Italien seine zweite olympische Goldmedaille gewonnen, Lamparter war mit drei Medaillen und dem Gesamtweltcupsieg ebenfalls einer der erfolgreichsten österreichischen Wintersportler des Jahres.

Premiere für Flock

Bei den Frauen ging die Auszeichnung an Janine Flock. Die Tirolerin hatte sich im März in Cortina d'Ampezzo ihren lang ersehnten Olympiatraum erfüllt und Gold im Skeleton gewonnen. Bei der Wahl setzte sie sich gegen Riesentorlauf-Weltcupsiegerin Julia Scheib und Mountainbike-Weltmeisterin Valentina Höll durch. Flock tritt damit die Nachfolge von Skirennläuferin Stephanie Venier an.

In der Mannschaftswertung hatte der Fußball die Nase vorne. Der LASK setzte sich nach dem Gewinn des nationalen Doubles gegen zwei erfolgreiche Olympia-Duos durch. Die Skispringer Stephan Embacher und Jan Hörl belegten vor den Skirennläuferinnen Ariane Rädler und Katharina Huber den zweiten Platz.

Beide Duos hatten bei der Wahl gleich viele Punkte erhalten, die höhere Anzahl an Erstplatzierungen entschied zugunsten der Skispringer. LASK-Trainer Dietmar Kühbauer durfte sich zudem über die Ehrung als Trainer des Jahres freuen.

Olympische Momente

https://www.olympia.at/main.asp?NID=46434&kat1=87&kat2=538