| Datum | 14.10.2026 |
| Subjekt | SAP SE |
| Autor | Brenda Bown |
| Kontakt | <p></p> |
| Region | Německo |
| Kategorie | Firmy, IT a komunikace, Technologie |
50 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs fließen durch die Geräte eines einzigen Herstellers, die damit erheblichen Einfluss auf die Stabilität und Zuverlässigkeit des globalen Stromnetzes haben.
Die Maschinenfabrik Reinhausen entwickelt seit über 100 Jahren innovative Produkte für den Energiemarkt. Der Erfindergeist des Unternehmens wird durch eine hohe Nachfrage beflügelt, die jährlich um beeindruckende 20 Prozent steigt.
Bei der Entwicklung setzt Reinhausen auch auf KI. Das Unternehmen nutzt KI in seinen Produkten, um Mehrwert für Kunden zu schaffen und manuelle Prozesse zu automatisieren. Durch eine stärkere Automatisierung sorgt der Hersteller außerdem dafür, dass die steigende Nachfrage trotz Fachkräftemangel gedeckt werden kann. Diese Expertise im Bereich KI-Innovation ist einer der Gründe für die Teilnahme von Reinhausen am Programm SAP Early Adopter für Joule Work.
„Die Zusammenarbeit im Rahmen des Early-Adopter-Programms für Joule Work Desktop hat innerhalb weniger Monate mehr Dynamik entfaltet als in all den Jahren zuvor“, berichtet Peter Wied, Director of Complexity Management bei Reinhausen. „Was früher in unserer SAP-S/4HANA-Umgebung bis zu einer Stunde manuellen Aufwand erforderte, lässt sich heute innerhalb von Sekunden über natürliche Sprache abrufen. Das verändert grundlegend, wie unsere Teams mit Geschäftsdaten arbeiten.“
Joule Work soll noch in diesem Monat allgemein verfügbar sein, sodass alle SAP-Kunden von der neuen Arbeitsumgebung profitieren können. Sie wurde entwickelt, weil KI über die Textgenerierung und die Suche nach Informationen hinaus noch viele weitere Vorteile verspricht. Sie kann Menschen helfen, bessere, auf Daten basierende Entscheidungen zu treffen und Antworten auf komplexe Fragen zu erhalten. Die SAP Business AI Platform stellt sicher, dass diese Antworten auf dem Kontext der Geschäftsabläufe des jeweiligen Unternehmens basieren.
SAP ist wie kein anderer Anbieter in der Lage, Unternehmen diese Vorteile zu bieten – denn die SAP Business AI Platform macht das Prozess- und Branchenwissen aus über 50 Jahren direkt in unseren Anwendungen, dem SAP Knowledge Graph und Joule Work verfügbar. Die Plattform kombiniert außerdem führende KI-Modelle von Drittanbietern mit den SAP-eigenen Basismodellen für die Generierung von ABAP-Code und Prognosen auf der Grundlage von strukturierten Daten.
Ebenfalls Teil der Plattform sind die SAP Domain Models, die mit dem Code, den Datenmodellen und den Geschäftsprozessen von SAP trainiert wurden. So kann jede KI-Interaktion das für die jeweilige Aufgabe am besten geeignete Modell nutzen. Unabhängig davon, ob sauberer Code generiert, ein Geschäftsergebnis vorhergesagt oder eine Frage zu einem Prozess beantwortet werden soll, erfolgt dies mit der Präzision und Kosteneffizienz, auf die es bei geschäftskritischen Tätigkeiten ankommt. Und über SAP Business Data Cloud greift Joule Work auf alle benötigten Daten in einer zentralen Quelle zu, die Silos auflöst und Daten aus SAP-Quellen und externen Quellen zusammenführt.
Ab sofort ist SAP Reltio in SAP Business Data Cloud allgemein verfügbar. Mit der Lösung können Unternehmen fragmentierte Datensätze durch eine einheitliche, vertrauenswürdige Sicht auf Kunden, Lieferanten, Produkte und Mitarbeitende in allen SAP- und Drittsystemen ablösen.
Wir sind uns jedoch bewusst, dass präzisere Entscheidungen und zuverlässige Antworten auf geschäftliche Fragen nur ein Teil der Gleichung sind. Was Unternehmen brauchen, sind KI-Lösungen, die eigenständig handeln und Arbeitsabläufe in sämtlichen Geschäftsprozessen koordinieren. Anfang des Jahres führte Deloitte eine Umfrage unter mehr als 500 Führungskräften durch. 74 Prozent von ihnen gaben an, nahezu die Hälfte ihrer Geschäftsprozesse für den Einsatz von KI-Agenten neu gestalten oder von Grund auf neu entwickeln zu wollen.
Mit der SAP Autonomous Suite bietet SAP eine breite Palette an zuverlässigen, sofort einsatzbereiten Joule Agents für alle Geschäftsfunktionen, die Unternehmen umgehend produktiv nutzen können. Und mit Joule Work steht die branchenweit leistungsfähigste Orchestrierungs-Engine für Unternehmens-KI bereit, die die Ausführung von agentengesteuerten Workflows in großem Maßstab unterstützt.
Joule Work und die SAP Business AI Platform bieten einen unmittelbaren Wettbewerbsvorteil für das KI-Zeitalter, doch jedes Unternehmen hat individuelle Vorteile, die es strategisch nutzen sollte. Aus diesem Grund bietet die Entwicklungsfunktion von Joule Work Zugriff auf Joule Studio, das in Kürze allgemein verfügbar sein wird.
In Joule Studio können Kunden Joule Agents entwickeln und an ihre Bedürfnisse anpassen. Dafür stehen Tools bereit, die Prozesskontext und Daten mit umfangreicher Semantik integrieren. Da Joule Studio über 11.800 vorkonfigurierte Beschleuniger für Unternehmen nutzt, lassen sich auch Drittsysteme anbinden, die auf offenen Standards basieren. Joule Studio ist laut Benchmark-Tests von Constellation Research über fünf Mal schneller als eigenentwickelte Optionen.
Mit Joule Studio können auch Benutzer ohne Programmierkenntnisse in natürlicher Sprache beschreiben, was entwickelt werden soll. Professionelle Entwickler können in derselben Umgebung Pro-Code-Tools nutzen. Neue Agenten werden direkt in Joule Work implementiert und basieren auf den Sicherheits- und Governance-Standards von SAP.
Das Unternehmen KNAPP bietet Lösungen für die Lagerautomatisierung an und hat mit Joule Studio einen Assistenten entwickelt, mit dem die Beschäftigten Probleme erkennen und beheben können, ohne auf einen Experten warten zu müssen. Der Hersteller konnte damit die Problemlösungszeiten um rund 90 Prozent verkürzen und auch den Zeitaufwand für Dokumentation und Schulung um etwa 80 Prozent verringern.
In unserer Branche ist KI keine Zukunftsvision mehr, sondern wird bereits produktiv eingesetzt. Und genau das verdeutlicht unser Pilotprojekt für die Implementierung von KI Tag für Tag. Unsere Partnerschaft mit SAP beseitigt die Komplexität. Wenn im Lager ein Problem auftritt, hilft uns die SAP Business AI Platform dabei, das Problem in Sekundenschnelle zu lösen.
Florian Aufegger, Senior SAP EWM Solution Consultant, KNAPP AG
Die zunehmende Entwicklung und Implementierung von Agenten hat zur Folge, dass die Governance nicht mehr nur aus Compliance-Prüfungen bestehen darf, sondern fester Bestandteil des gesamten Lebenszyklus von Agenten sein muss. Laut Untersuchungen der Boston Consulting Group ist für 71 Prozent der Käufer von Technologielösungen Vertrauen nach wie vor das größte Hindernis bei der Einführung von KI. Der SAP AI Agent Hub, der nun allgemein verfügbar ist, unterstützt Unternehmen deshalb bei der Verwaltung aller Agenten, LLMs und MCP-Server in SAP- und Nicht-SAP-Umgebungen. Neue Funktionen wie SAP Signavio Agent Mining messen die Ergebnisse der einzelnen Agenten und decken Möglichkeiten zur weiteren Optimierung dieser Ergebnisse auf.
Einer aktuellen Umfrage der Boston Consulting Group zufolge erzielen die Unternehmen, die beim Einsatz von KI am weitesten fortgeschritten sind, ein 2,4 Mal höheres Umsatzwachstum und ein 2,8 Mal höheres EBITDA-Wachstum als die Unternehmen, die noch keine umfangreichen KI-Initiativen in Angriff genommen haben. Unsere Kunden Reinhausen und KNAPP zeigen das im Praxiseinsatz: Eine Stunde manueller Aufwand wurde auf wenige Sekunden reduziert und Probleme im Lager wurden gelöst, ohne auf einen Experten warten zu müssen. Unser Ziel ist es, dass solche Ergebnisse für jeden SAP-Kunden wiederholbar werden.
Wenn Sie sich ausführlich informieren möchten, stehen die neuen virtuellen Sessions der SAP Connect nun zum Abruf bereit. Am 27. Oktober fällt außerdem der Startschuss für die SAP TechEd, an der Sie vor Ort und online teilnehmen können. Sie können auch einen Termin für eine Demo zu Joule Work und der SAP Business AI Platform vereinbaren.
https://news.sap.com/germany/2026/10/naechste-generation-von-unternehmens-ki