Amprion stellt den aktuellen Projektfortschritt des Energiekorridors Windader West im Emsland vor. Auf neun Bürgerinfomärkten sucht Amprion im September das Gespräch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern.
Amprion hat einen ersten Trassenvorschlag für den dritten Planungsabschnitt des Energiekorridors Windader West entwickelt. Als Grundlage diente der 670 Meter breite Korridor, der 2024 im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung festgelegt wurde.
Das Projektteam informiert vom 15.- 17. September dazu entlang des Planungsraums zwischen Rastdorf und Lorup im Landkreis Bentheim bis zur Landesgrenze bei Ohne im Landkreis Grafschaft Bentheim.
Ab Oktober starten zudem die ersten Baugrunduntersuchungen in dieser Region. Diese Erkundungen sind essenziell für die weitere Planung der Erdkabelverbindungen. Ziel der Bohrungen ist es Erkenntnisse über die Bodenverhältnisse zu erlangen und in die Trassenplanung einzubeziehen.
„Um über den aktuellen Projektfortschritt und die anstehenden Vorarbeiten zu informieren, möchten wir die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unseren Infomärkten einladen. Die Gäste können mit den Fachleuten für Planung, Genehmigung, Technik und Eigentümerbelange ins Gespräch kommen und ihre persönlichen Fragen stellen. Dabei gibt es zudem die Möglichkeit in unserem digitalen Planungssystem Einsicht in die konkrete Trassenplanung zu nehmen,“ erklärt Jonas Laudage, Projektspreche
Amprion stellt die Planungen für den dritten Planungsabschnitt auf neun Bürgerinfomärkten vor. Bei den Veranstaltungen ist ein Kommen und Gehen ohne Anmeldung jederzeit möglich, einen Vortrag wird es nicht geben. Der persönliche Austausch steht im Vordergrund.
Amprion die Aufgabe, das Stromnetz fit für eine klimaneutrale Zukunft zu machen. Ein wichtiges Projekt zum Erreichen dieses Ziel ist der Energiekorridor Windader West. Die vier Netzanbindungssysteme der Windader West verbinden Offshore-Windparks mit dem Übertragungsnetz an Land. Von der Nordsee kommend verlaufen die See- bzw. Erdkabel landseitig von der niedersächsischen Küste in Hilgenriedersiel (Landkreis Aurich) und Neuharlingersiel (Landkreis Wittmund) bis zu ihren Netzverknüpfungspunkten in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Gesamtleistung von acht Gigawatt ist die Windader West ein wichtiger Bestandteil für das Gelingen der deutschen Energiewende. In Summe können wir damit den Strombedarf von acht Millionen Menschen mit Offshore-Windenergie decken. Die Netzanbindungssysteme sollen ab Mitte der 2030er Jahre in Betrieb gehen.
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