Auszeichnungen für junge ForscherInnen und Innovationsprojekte im Zeichen der starken Regionen.
Regionen wie Tirol, Südtirol und das Trentino prägen in Europa im Kleinen das große Ganze. Was dort passiert hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und vice versa. Dazu zählt auch Forschung und Innovation. Und so stehen die heurigen Euregio-Awards beim European Forum Alpbach (EFA) ganz im Zeichen der starken Regionen. Sie umfassen den JungforscherInnenpreis und den Innovationspreis, die beide jährlich gemeinsam von der Wirtschaftskammer Tirol, den Handels- und Wirtschaftskammern Bozen und Trient sowie der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vergeben werden. Insgesamt über 100 Personen haben heuer Projekte und Ideen eingereicht (48 Tiroler Einreichungen) – ein neuer Rekord. Jetzt stehen die FinalistInnen fest – fünf von ihnen kommen aus Tirol.
Die Tiroler Einreichungen beschäftigen sich mit der Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, der Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase, einer Daten-Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybriden Energiespeichersystemen sowie neuen Ansätze für die Medikamentenentwicklung.
„Die heurige zentrale Frage des European Forum Alpbach ist: How Europe wins? Unsere Antwort ist: Europa gewinnt mit starken Regionen. Das zeigen die Euregio-Days gesamt und die Euregio-Awards im speziellen. Alle Einreichungen unterstreichen, welche enorme Forschungs- und Innovationskraft in der Euregio zu finden ist. Und genau das ist eine unserer Stärken: Durch Innovationskraft zukunftsweisende Lösungen für die Herausforderungen von morgen finden“, betont Landeshauptmann und amtierender Euregio-Präsident Anton Mattle.
Die Awards werden kommende Woche am Samstag, 29. August 2026, bei den Euregio-Days am EFA vergeben. Erstmals gibt es pro Award zwei Kategorien – also insgesamt vier GewinnerInnen. Dotiert sind die Preise mit Geldbeträgen bis zu 4.500 Euro. Für den ersten Platz des Innovationspreises gibt es zusätzlich regionale PR-Leistungen der Standortagenturen in der Höhe von weiteren 4.500 Euro.
Euregio-Awards als Aushängeschild der Innovationskraft in der Euregio
Als „Aushängeschilder dieser Innovationskraft“ bezeichnet Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher die heurigen FinalistInnen: „Alle Einreichungen verbindet eines: Sie entwickeln konkrete Projekte und damit einen spürbaren Mehrwert für den Euregio-Raum. Das zeigt, wie Regionen in Europa im Kleinen das große Ganze prägen können. Was in Tirol, Südtirol und im Trentino passiert, hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und umgekehrt.“
Für den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti zeigen die Euregio-Awards "jedes Jahr die Vielseitigkeit und den Erfahrungsschatz auf, der in der Euregio vorhanden ist. Unabhängig von der finalen Platzierung haben sich alle Teilnehmenden mit wertvollen Vorschlägen eingebracht und Anerkennung verdient, denn ihre Arbeit fördert die Wettbewerbsfähigkeit und trägt zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger unserer Länder bei.“
Fachjury entscheidet am 29. August über SiegerInnen
Von den 105 Einreichungen für die Euregio-Awards (49 JungforscherInnenpreis, 56 Innovationspreis) wurden jeweils sechs Projekte pro Award (drei pro Kategorie) von einer Fachjury für das Finale ausgewählt. Alle zwölf von der Jury ausgewählten FinalistInnen werden zu den Euregio-Days im Rahmen des EFA eingeladen. Dort stellen sie ihre Einreichungen vor und tauschen sich mit renommierten WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus der Innovationslandschaft aus. Die Projekte der FinalistInnen sowie die mündliche Präsentation werden nochmalig von je einer Fachjury unter dem Vorsitz von Ulrike Tappeiner, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research (Euregio-JungforscherInnenpreis), und Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol (Euregio-Innovationspreis), bewertet, bevor am Samstagabend, den 29. August, die SiegerInnen gekürt werden.
https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-awards-2026-bei-den-euregio-days-in-alpbach