Von Montag, 24. August 2026, bis voraussichtlich Januar 2027 wird auf der Pappritzer Straße in Höhe Zachengrundring ein neuer Fußgängerüberweg gebaut. Das soll die Verkehrssicherheit erhöhen.
Der Bau der Querungshilfe macht eine Verschiebung des Fahrbahnrandes in Richtung Norden erforderlich. Der Fußweg verschiebt sich entsprechend in Richtung der angrenzenden Grünfläche. Der vorhandene Entwässerungsgraben wird am Böschungsfuß neu eingeordnet und die angrenzende Grünfläche höhenmäßig angepasst.
Der Radverkehr aus Richtung Osten wird künftig über eine Rampe auf den Rad- und Gehweg geführt, um sicher über die Mittelinsel auf den in Richtung Westen weiterführenden einseitigen Rad- und Gehweg zu gelangen. Die Bushaltestelle stadteinwärts wird hinsichtlich der taktilen Blindenleitelemente an die neue Fahrbahngeometrie angepasst. Die Bordabsenkungen im Einmündungsbereich werden ebenfalls mit taktilen Elementen ausgestattet.
Mit dem Bauvorhaben werden sowohl die Maßnahme Nr. 802 des Radverkehrskonzepts als auch die Maßnahme Nr. 166 der Fußverkehrsstrategie der Landeshauptstadt Dresden umgesetzt.
Der Umbau wird in Abschnitten durchgeführt, um die Erreichbarkeit des Zachengrundrings über die gesamte Bauzeit zu gewährleisten. Eine mobile Ampelanlage regelt den Verkehr an der Einmündung Zachengrundring wechselseitig bis zum Bauende. Die Grundstücke in den gesperrten Abschnitten bleiben zu Fuß erreichbar. Die Bushaltestelle „Zachengrundring“ in stadtwärtiger Richtung wird während der Bauzeit rund 160 Meter in Richtung Pappritz verlegt, gut erreichbar über den Fußweg westlich vom Diska-Markt.
Durch den Umbau werden Anpassungsarbeiten an der Straßenentwässerung und an der vorhandenen Straßenbeleuchtungsanlage notwendig. Auch Arbeiten an Leitungen der SachsenEnergie und der Telekom werden durchgeführt.
Die Firma Hausdorf e. K. aus Thiendorf OT Dobra führt die Arbeiten aus. Die Leistungen an den Medien der SachsenEnergie werden durch diese vergeben und durch den Tiefbauer koordiniert. Die Baukosten für den städtischen Anteil betragen etwa 225.000 Euro und werden aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden finanziert.