Die Universität fördert drei innovative Forschungsprojekte, die Flussauen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mathematische Punktkonfigurationen erforschen / Insgesamt 2,8 Millionen Euro über 3 Jahre.
Die Universität zu Köln fördert im Rahmen der 4. Ausschreibungsrunde der Förderlinie „Emerging Groups“ des Excellent Research Support Program (ERSP) drei herausragende Forschungsvorhaben. Die ausgewählten Projekte erhalten ab dem 01. Oktober 2026 für einen Zeitraum von drei Jahren eine Förderung von jeweils bis zu 310.000 Euro pro Jahr.
Mit den Emerging Groups unterstützt die Universität zu Köln Wissenschaftler*innen dabei, neue Forschungsschwerpunkte zu etablieren und innovative Themenfelder mit hohem Entwicklungspotential zu erschließen. Die Förderlinie leistet damit einen Beitrag zur wissenschaftliche Profilbildung der Universität und bildet häufig den Ausgangspunkt für erfolgreiche drittmittelfinanzierte Verbundprojekte.
Die ausgewählten Projekte sind:
The Rhine floodplain – a biogeochemically coupled system under stress
Sprecher*innen: Professor Dr. Patrick Fink, Professorin Dr. Christina Bogner, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Das Forschungsvorhaben untersucht, wie sich Flussauen verändern. Untersucht werden die Wechselwirkungen zwischen Wasserhaushalt, Sedimenttransport, Nahrungsnetzen und wie biogeochemischen Prozessen diese beeinflussen. Das Ziel des Projekts besteht darin, Flussauen als integrierte Ökosysteme besser zu verstehen und ihre Rolle im Klimawandel zu bewerten.
REACT - Reciprocal cardio-oncology interactions
Sprecher: Professor Dr. Holger Winkels, Medizinische Fakultät
Im Fokus der Emerging Group steht die Frage, wie sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs gegenseitig in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf beeinflussen und welche gemeinsamen therapeutischen Angriffspunkte sich daraus ableiten lassen. Dafür untersucht die Emerging Group die wechselseitigen biologischen Mechanismen.
Point Configurations and Quantization
Sprecher: Professor Dr. George Marinescu, Professor Dr. Duc Viet Vu, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Das Forschungsvorhaben entwickelt einen interdisziplinären mathematischen Rahmen zur Untersuchung von Punktkonfigurationen – von zufälligen Punktwolken bis hin zu optimalen geometrischen Anordnungen – und ihrer Verknüpfung mit Quantisierung. Das Ziel der Forschung besteht darin, gemeinsame Strukturen und Grenzverhalten in der Mathematik und mathematischer Physik zu identifizieren.
Inhaltlicher Kontakt:
Susanne Ludewig-Greiner
+49 221 470 90579
s.ludewig-greiner(at)verw.uni-koeln(dot)de
Weitere Informationen:
https://uni-koeln.de/forschung/service-und-foerderangebote/excellent-research-support-program/emerging-groups