Auszeichnungen und Funktionen Juli 2026

6.8.2026 - | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Arbeiten an der FAU ist „ausgezeichnet“ – eine Vielzahl von Ehrungen und Preise für unsere Forschenden, Studierenden und Mitarbeitenden belegt dies regelmäßig. In diesem Monat durften sich die folgenden Angehörigen der FAU über Anerkennung freuen.

Auszeichnungen

Prof. Dr. Heiko Weber, Lehrstuhl für angewandte Physik, durfte für das Projekt FAIRmat den European Digital Skills Award 2026 in der Kategorie „Digital Upskilling @ Work“ der Europäischen Kommission entgegennehmen. FAIRmat entwickelt Infrastruktur und Datenstandards und kommuniziert sie in die wissenschaftliche Community, um Forschenden die Transformation zu einer datengetriebenen Wissenschaft zu ermöglichen. Mit den European Digital Skills Awards zeichnet die Europäische Kommission Initiativen aus, die digitale Kompetenzen fördern und die digitale Transformation in Bildung, Industrie, öffentlichen Dienstleistungen und Forschung in der Europäischen Union voranbringen. Der Preis ist nicht dotiert.

Erik Breer, Lehrstuhl Deutsch-Französisches Recht, wurde als Mitglied des Gewinnerensebles mit dem „Marie-Ladenburger-Förderpreis für Musik“ von der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk ausgezeichnet. Der „Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik“ wird seit 2020 alle zwei Jahre an herausragende Musikerinnen und Musiker vergeben. Die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland und fördert begabte katholische Auszubildende, Studierende und Promovierende. Der Preis ist mit 2.000€ dotiert.

Prof. Dr. Kerstin Amann, Leiterin der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen, wurde für ihre Forschung in den Bereichen klinische Nephrologie, Dialyse und Nierentransplantation von der European Renal Association (ERA) zum „FERA“ („Distinguished Fellow“ der ERA) berufen. Diese Auszeichnung von einer der größten nephrologischen Vereinigungen weltweit wird an ausgewählte ERA-Mitglieder verliehen, die in klinischen und in forschenden Bereichen der Nephrologie herausragende Arbeit leisten.

PD Dr. Dr. Peter Dietrich, Institut für Biochemie. Wurde von BioM, zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie für sein Projekt iLivE zur Entwicklung einer RNAi Therapie, mit der Lebermetastasen behandelt werden können, mit dem m4 Award ausgezeichnet. Der Award fördert die Weiterentwicklung und Validierung innovativer Projektideen mit dem Ziel, die Ausgründung gezielt vorzubereiten. BioM ist die Netzwerkorganisation der Biotechnologiebranche in München und Bayern. Der Preis ist mit 500.000€ dotiert.

Dr. Jacqueline Bauer, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und klinische Toxikologie, wurde für ihre Dissertation „Evaluation eines integrierten Medication Clinical Decision Support Systems im Rahmen der Meona-Einführung am Universitätsklinikum Erlangen“ vom Bundesverband Deutscher Krankenhaus Apotheker, mit dem ADKA-Promotionspreis für Krankenhauspharmazie ausgezeichnet. Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e. V. verleiht seit dem Jahr 2011 den „ADKA-Promotionspreis für Krankenhauspharmazie“ an eine Apothekerin oder einen Apotheker, die in einer Krankenhausapotheke ihre Dissertation angefertigt haben, für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit. Seit 2014 stiftet den Preis die Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG.

Sarah Greilich, Lehrstuhl für öffentliches Recht, wurde von der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien und die Forschungsstelle Völkerstrafrecht (ICLU) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als eine der zweitbesten Redner:innen des Nuremberg Moot Court 2026 ausgezeichnet. Ein Moot Court ist eine simulierte Gerichtsverhandlung als Wettstreit um die beste juristische Argumentation und Präsentation, sowohl aus der Perspektive der Anklage als auch der Verteidigung. Der Nuremberg Moot Court richtet sich an Jurastudierende aus aller Welt, die sich für Völkerstrafrecht interessieren.

Funktionen

Prof. Dr. Peter Gmeiner, Lehrstuhl für Pharmazeutische Chemie, wurde als Mitglied in die Leopoldina aufgenommen. Die Leopoldina ist die Nationale Akademie der Wissenschaften. Sie berät Politik und Gesellschaft wissenschaftsbasiert auf nationaler und internationaler Ebene.

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